Mehr Einsatz für Opel-Rettung gefordert

Veröffentlicht am 05.11.2009 in Bundespolitik
 

Der geplante Verkauf von Opel an den kanadisch-österreichischen Autozulieferer Magna ist gescheitert. Möglicherweise hätten sich Angela Merkel und ihr damaliger Wirtschaftsminister nicht ausreichend für Opel-Rettung eingesetzt, sagt Sigmar Gabriel.

Die Entscheidung von General Motors (GM), die Konzern-Tochter Opel doch zu behalten, sei „der Beweis dafür, dass der Einfluss der Kanzlerin in den USA für eine Rede vor dem US-Kongress, aber nicht zum Erhalt von Arbeitsplätzen reicht“, sagte der designierte SPD-Vorsitzende dem Berliner „Tagesspiegel“ (Donnerstagsausgabe).

Nun dränge sich der „böse Verdacht“ auf, dass sich Merkel und ihr damaliger Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg vor der Bundestagswahl nicht wirklich für die Opel-Rettung stark gemacht, sondern lediglich den Anschein erweckt hätten. „Die Menschen müssen sich im Fall Opel sehr getäuscht fühlen“, so Gabriel.

Auch Frank-Walter Steinmeier kritisierte die Entscheidung von GM. Die Bundesregierung dürfe jetzt nicht die Arbeiter bei Opel im Stich lassen und müsse „hart“ mit GM verhandeln, forderte der SPD-Fraktionsvorsitzende.

Bild: Alan/Flickr; Lizenz: CC-BY 2.0.

 

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