Internationaler Frauentag: Gleichstellung kommt nicht von selbst

Veröffentlicht am 07.03.2015 in Bundespolitik
 

Anlässlich des Internationalen Frauentags am kommenden Sonntag hat SPD-Kreisvorsitzender Thomas Funk MdL den „stetigen und bleibenden Kampf für mehr Geschlechtergerechtigkeit“ hervorgehoben. „Gleichstellung kommt nicht von selbst. Deshalb engagieren wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten uns dafür dafür, im Bund wie im Land!“

Insbesondere das heute im Bundestag beschlossene Gesetz zur Quote für Frauen in Führungspositionen in der Wirtschaft und im Öffentlichen Dienst ist für den Sozialdemokraten „historischer Schritt“. Mit der Novellierung des Gleichstellungsgesetzes erfüllten sich die jahrzehntelangen Forderungen von Frauenorganisationen. Die Zeiten der wirkungslosen freiwilligen Vereinbarungen seien damit endgültig vorbei.

„Mehr Frauen in Führungspositionen sind ein wichtiger Schritt für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Das Gesetz zur Quote kann aber nur ein erster Schritt sein, denn Gleichstellung bezieht sich auf alle Lebensbereiche und nicht nur auf Karrierewünsche“, so Funk. „Deshalb wollen wir mehr: ein starkes Gesetz zur Entgeltgleichheit, um die Lohnlücke zwischen Frauen und Männer von noch immer erschreckenden 22 Prozent zu bekämpfen.“

Laut dem SPD-Kreisvorsitzenden, der auch Landesparlamentarier ist, wird die SPD auch im Land weiter daran arbeiten, die Gleichberechtigung voranzutreiben. Gerade bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei in den letzten Jahren in Baden-Württemberg viel erreicht worden. Dies betreffe insbesondere die massiven Investitionen in die Kleinkindbetreuung und den Ausbau der Ganztagesschulen, die Teilzeitausbildung für Alleinerziehende und auch die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Einführung einer familienbewussten Personalpolitik, etwa durch Projekte wie „familyNet“ und „Cum tempore“ des Europäischen Sozialfonds.

„In den vergangenen 104 Jahren haben die Frauen viel erreicht in ihrem Kampf gegen Diskriminierung und Unterdrückung. Aber noch immer sind sie in vielen gesellschaftlichen Bereichen schlechter gestellt als Männer“, so Funk. „Die SPD wird deshalb nicht darin nachlassen, Frauen eine bessere Vereinbarkeit ihres Berufs- und Familienlebens zu ermöglichen und dafür zu sorgen, dass ihnen die gleichen beruflichen Einstiegs- und Aufstiegschancen offen stehen.“

 

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