Dr. Lars Castellucci will SPD-Mandat in Rhein-Neckar holen.

Veröffentlicht am 08.06.2008 in Kreisverband
 

Unterstützung durch Kreisvorstand. Nominierungskonferenz am 12.7.2008.
Es ist zwar noch etwas hin bis zu den Bundestagswahlen, aber die Weichen in den Wahlkreisen werden bereits gestellt. In der SPD verfolgt man dabei ehrgeizige Ziele. So erklärte der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Lars Castellucci auf der Sitzung seines Verbandes in Wiesloch, dass er im Falle seiner Nominierung das Direktmandat im Wahlkreis Rhein-Neckar erringen will. Der 34jährige Sozialwissenschaftler wird sich um die Nachfolge des bisherigen SPD-Abgeordneten Prof. Gert Weisskirchen bewerben, der im April bekannt gegeben hatte, 2009 nicht wieder zur Wahl anzutreten.

Gerade der langjährige Abgeordnete und außenpolitische Sprecher der SPD-Bundetagsfraktion hatte nachdrücklich darauf hingewiesen, wie wichtig es in diesem Wahlkreis ist, einen langen Vorlauf zu haben.

Wie bereits vor den Ortsvereinen im Wahlkreis, begründete Castellucci auch dem Kreisvorstand seine Beweggründe und seine inhaltlichen Akzente. Die langjährige Arbeit im Kreis- und Landesvorstand und der Wieslocher Kommunalpolitik habe ihm nicht nur die nötigen Kompetenzen für ein solches Amt vermittelt. Auf allen Politikebenen sei es ihm stets um lebensnahe politische Arbeit gegangen. Er habe sich „angewöhnt, Lösungen für möglich zu halten“ und wolle daher gerade in einer Zeit, in der die kritischen Stimmen in den Medien und in der Partei selbst immer lauter werden, zeigen „dass die SPD es besser kann“ und für das Land daher unverzichtbar ist.

Besonders in Sachen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sieht der SPD-Kreisvorsitzende große Herausforderungen, vor allem aber große Chancen für seine Partei. Hier setzt er auch seine eigenen Akzente, denn mit diesen Themen habe er sich inzwischen schon „sein halbes Leben“ lang beschäftigt: Politisch durch die Mitwirkung an der der Beschäftigungsinitiative und der Bürgerstiftung in Wiesloch, beruflich als Unternehmensberater und Projektleiter einer Initiative zur Beschäftigung bis zur wissenschaftlichen Beschäftigung in seiner Doktorarbeit zum Thema „Inklusion und Arbeitsmarkt“. Nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Gespräche im gesamten Kreis will Castellucci im Falle seiner Nominierung die Sozialpolitik zu einem wichtigen Wahlkampfthema machen und sich vor allem den Themen Einkommensgerechtigkeit und Bürgerversicherung widmen. Das berühre die Menschen vor Ort, weshalb die Einführung von Mindestlöhnen und eine Anpassung der Hartz IV-Sätze für ihn besonderen Stellenwert haben.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Peter Wirkner brachte es auf den Punkt. „Lars Castellucci macht mit Herzblut Politik und hat in wichtigen Politikbereichen Fachwissen und praktische Erfahrungen. Das sind gute Voraussetzungen, um in große Fußstapfen zu treten“, sagte er mit Blick auf den bisherigen Abgeordneten Gert Weisskirchen. Auch der stellvertretende Kreisvorsitzende Thomas Funk zeigte sich zuversichtlich. „Die endgültige Entscheidung trifft die Nominierungskonferenz im Juli. Aber es ist gut, dass wir dort einen so hervorragenden Kandidaten präsentieren können.“

Die Sozialdemokraten werden am 12.7. im Wieslocher Palatin über ihren Kandidaten entscheiden.

 

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