Gelassenheit bei der SPD – Freude über Oettingers Absturz

Veröffentlicht am 02.02.2006 in Landespolitik
 

Umfrage des Südwestrundfunks:

Tauss: „Da ist noch viel Potenzial drin!“

Der Generalsekretär der SPD-Baden-Württemberg, Jörg Tauss, hält die Ergebnisse der heute veröffentlichen Umfrage des Südwestrundfunks im Vorfeld der Landtagswahlen am 26. März für eine Blitzlichtaufnahme, die mit Gelassenheit zur Kenntnis genommen wird. „Sie ist eher ein Beweis dafür, dass die bevorstehende Landtagswahl bei den Bürgerinnen und Bürgern noch nicht angekommen ist“, so Tauss.

Gleichzeitig seien die schlechten Umfragewerte für den amtierenden Ministerpräsidenten ein Alarmsignal für die CDU. Der Absturz Oettingers bei den Popularitätswerten gegenüber seinem Amtsvorgänger Teufel (von 73% auf 37%) sei angesichts des Wackelpuddings Oettinger „nachvollziehbar“. Der Streit innerhalb der Union zwischen Pseudoreformern und Traditionalisten, der beim letzten CDU-Parteitag noch mühsam vertuscht wurde, wird sich nach Auffassung von Tauss daher verschärfen, „je nervöser angesichts des schlechten Ministerpräsidenten die CDU-Basis wird und je stärker die Landtagswahl in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerät, desto besser werden die SPD-Chancen.“

Tauss: „ Nach 50 Jahren CDU ist ein Wechsel in Baden-Württemberg notwendig fürs Land. Wir brauchen eine Ministerpräsidentin, die mutig und entschlossen regiert und für die Werte steht, die sie vermittelt. Wir setzen auf Ute Vogt und den Zuspruch, den wir bis jetzt bekommen haben. Da ist noch viel Potenzial drin.“

Nathalie Nieding
Pressereferentin

 

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