Informationsveranstaltung zur Betreuung von Angehörigen

Veröffentlicht am 16.03.2008 in Ankündigungen
 

Informationsveranstaltung über Maßnahmen zur Vermeidung von gerichtlich angeordneten Betreuungen im Fall von Handlungs- und Entscheidungsunfähigkeit von Angehörigen
Mittwoch, 19.03.2008, 18:30 Uhr Ort: Mittwoch, 19.03.2008, 18:30 Uhr

Referent des Abends ist Herr Günter Weissert von der örtlichen Betreuungsbehörde des Landratsamtes Heidelberg.

Wussten Sie, dass Ihnen im Fall von Handlungs- und Entscheidungsunfähigkeit ein gesetzlicher Betreuer zugewiesen werden kann, wenn Sie im Vorfeld nicht innerhalb Ihrer Familie einen rechtswirksam privatrechtlich bestellten und mit entsprechender Vertretungsmacht ausgestatteten Bevollmächtigten bestimmt haben? Auch jüngere Menschen können, beispielsweise durch einen Unfall, in eine solche Situation geraten. Eine Vollmachterteilung ist deshalb in jedem Fall sinnvoll. Hinzuweisen ist auf den weit verbreiteten Irrtum, Ehegatten und Kinder seien ohne Weiteres zur rechtsgeschäftlichen (z.B. finanzielle Bereiche) und persönlichen Vertretung (z.B. im Krankheitsfall) berechtigt. Richtig ist, dass auch enge Angehörige nur dann zum Handeln legitimiert sind, wenn sie hierzu durch eine rechtsgültige umfassende und detaillierte Willenserklärung des Betroffenen ermächtigt sind. Durch die Erteilung einer Vollmacht kann also grundsätzlich verhindert werden, dass im Falle alters-, krankheits- oder behinderungsbedingter Handlungs- und Entscheidungsunfähigkeit eine mit erheblichen Verfahrensbelastungen verbundene rechtliche Betreuung durch das Amtsgericht – Vormundschaftsgericht angeordnet werden muss. In den letzten Jahren musste zunehmend beobachtet werden, dass vielfach intakte Familien sich gerichtlichen Betreuungsverfahren gerade deshalb unterziehen mussten, weil die Einleitung entsprechender Vorsorgemaßnahmen versäumt wurde. Dieser Entwicklung gilt es verstärkt entgegen zu treten.
Im Anschluss an das Referat besteht die Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu stellen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Geeignete Vordrucke (Vollmacht etc.) werden im Verlauf des Abends ausgegeben.

Hotel ICC Pfälzer Hof, Schönau

 

Aktuelle Termine

15.09.2026, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr
Lobbacher Gespräche: ZUSAMMENwachsen

Manfred-Sauer-Stiftung Lobach Neurott 20

Unser Abgeordneter im Bundestag

für uns im Bundestag

Unser Abgeordneter im Landtag

Jan-Peter Röderer MdL

Neues aus dem Land

Daniel Born( „Missmanagement der Wirtschaftsministerin und CDU-Seilschaften kosten das Land Millionen“ : https://www.spd-landtag-bw.de/spd-zum-abschlussbericht-des-untersuchungsausschusses-baden-wuerttemberg-haus/

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.

 

Neues aus Berlin

In Sachsen-Anhalt ist die gesichert rechtsextreme AfD stärkste Kraft geworden. Für uns ist klar: Wir lassen die Menschen in Sachsen-Anhalt jetzt nicht im Stich. Unterstütze uns und unterzeichne unseren Aufruf!

07.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Wir verteidigen unsere Demokratie - mit Haltung, klaren Argumenten und unseren Werten: Freiheit. Gerechtigkeit. Solidarität. Du willst mehr als zuschauen?

13.07.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Rente ist mehr als Mathematik. Rente ist mehr als Demografie. Rente ist eine entscheidende Frage der Gerechtigkeit.

Bei der Erbschaftssteuer geht es um Gerechtigkeit und um eine zentrale Frage: Hängen Chancen von Leistung ab oder von Herkunft?