Jugendsozialarbeit an den Kreisberufsschulen

Veröffentlicht am 17.04.2009 in Kreistagsfraktion
 

SPD-Kreistagsfraktion will mit konkretem Antrag Nägel mit Köpfen machen
Mit einem konkreten Antrag zu dem ebenso aktuellen wie auch brisanten Thema "Jugendsozialarbeit an Schulen" will die SPD-Fraktion im Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises nun Bewegung in die Sache bringen und "Nägel mit Köpfen machen". Wie bereits bei der jüngsten Sitzung des Kreistages in Mühlhausen durch den finanzpolitischen Sprecher der Fraktion Uwe Kleefoot angekündigt, fordert die SPD-Kreistagsfraktion für jedes der vier großen Berufsschulzentren des Rhein-Neckar-Kreises (Schwetzingen, Sinsheim, Weinheim, Wiesloch) die Schaffung einer Stelle für den Bereich Jugendsozialarbeit. Die beiden kleineren Zentren in Eberbach und Hockenheim sollen mit betreut werden.

Insgesamt besuchen aktuell über 10.000 Schülerinnen und Schüler die Berufsschulen des Kreises. Angesichts dieser enormen Zahl sicher keine überzogene Forderung der SPD-Kreistagsfraktion, so deren Vorsitzender Helmut Beck (Sinsheim). Da jedoch alle Fraktionen des Kreistages das Land in einer Verantwortung für die Mitfinanzierung dieser wichtigen Aufgabe sehen und dies auch durch einen gemeinsamen Antrag an Ministerpräsident Günther Oettinger zum Ausdruck gebracht haben, will die SPD mit der Beratung und Beschlussfassung über ihren Antrag zuwarten, bis seitens der Landesregierung Antwort auf das gemeinsame Begehren des gesamten Kreistages eine zufriedenstellende Antwort ergangen ist und sich das Land zu seiner Verpflichtung für den Bereich der präventiven Jugendsozialarbeit bekennt. Sollte dies jedoch nicht bis Ende September diesen Jahres der Fall sein, macht Helmut Beck deutlich, dann gilt unser Antrag schon jetzt als zur Aufnahme in den Kreishaushalt für das Jahr 2010 gestellt. Lange genug schon wird der "Schwarze Peter" in dieser Sache hin und her geschoben; es ist längst an der Zeit, dass endlich konkret gehandelt wird.

 

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