Kleinkinderbetreuung für viele Eltern unbezahlbar!

Veröffentlicht am 10.11.2008 in Kreistagsfraktion
 

Schon seit längerer Zeit befasst sich die SPD-Kreistagsfraktion und hier insbesondere der Arbeitskreis Jugendhilfe mit den Kosten für die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren. Nun hat das Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises auf Antrag der SPD-Fraktion in einer Vorlage an den Jugendhilfeausschuss die Kosten für die verschiedenen Betreuungsformen zusammengestellt; mit einem erschreckenden Ergebnis. Unsere Befürchtungen sind in geradezu niederschmetternden Weise bestätigt worden, so Fraktionsvorsitzender Helmut Beck bei der jüngsten Ausschusssitzung. So betragen die monatlichen Beiträge bei den Krippengruppen je nach Betreuungszeit zwischen 5 bis über 10 Stunden am Tag im Durchschnitt 195 - 447,- €, wobei der Höchstsatz bei 900,- € ! liegt.

Damit werden Kinder aus Familien mit geringem Einkommen von der Benutzung dieser Einrichtungen in aller Regel ausgeschlossen; also gerade die Kinder bzw. Familien, die auf diese Einrichtungen am meisten angewiesen sind. Hier helfen auch Zuschüsse der Kommunen bzw. des Jugendamtes nicht weiter. Die Gebühren sind auch dann noch in jedem Falle zu hoch. Die Verwaltungsvorlage weist auch aus, dass im Bereich der Kinderkrippen der Anteil in privater Trägerschaft fast 50 % erreicht, während die konfessionellen und kommunalen Träger zusammen gerade einmal diesen Wert erreichen.

Helmut Beck drückte es drastisch so aus "Der Markt hat sich der Kinderbetreuung bemächtigt, wie dies bei der Pflege bereits seit längerer Zeit der Fall ist". Kinderbetreuung ist nicht "markt- bzw. börsenfähig" sondern eine gesellschaftspolitische Aufgabe, die allen zugänglich sein muss. Auch die Kommunen sind hier in der Verantwortung. So kann es beispielsweise nicht angehen, dass eine Gemeinde erklärt, die 30 % -Marke bei der Kleinkinderbetreuung schon fast erreicht zu haben und dabei unerwähnt lässt, dass diese Quote durch Einrichtungen in privater Trägerschaft zustande kommt, die in der Regel das 2-3 fache an Betreuungsgebühren verlangen, wie dies bei konfessionellen bzw. kommunalen Trägern der Fall ist.

 

Homepage SPD Rhein-Neckar

Unser Abgeordneter im Bundestag

für uns im Bundestag

Lars Castellucci
04.04.2026 07:44
Osterappell Seenotrettung.
27.03.2026 14:27
Berliner Zeilen 04/26.
09.03.2026 12:44
Weil es um Dich geht….

Unser Abgeordneter im Landtag

Jan-Peter Röderer MdL

Neues aus dem Land

Daniel Born( „Missmanagement der Wirtschaftsministerin und CDU-Seilschaften kosten das Land Millionen“ : https://www.spd-landtag-bw.de/spd-zum-abschlussbericht-des-untersuchungsausschusses-baden-wuerttemberg-haus/

Das Wahlergebnis vom 8. März markiert einen der bittersten Abende für die Sozialdemokratie in Baden-Württemberg. Klar ist: Wir brauchen eine echte Neuaufstellung und einen Weg, den wir gemeinsam gestalten. Wir laden euch ein, die Zukunft unserer Partei aktiv mitzuprägen.

Der Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg hat im Rahmen seiner Klausurtagung am 17. und 18. April in Stuttgart nach intensiven Beratungen beschlossen, eine Mitgliederbefragung zur Wahl des Landesvorsitzes durchzuführen. Dem Beschluss ging ein ursprünglich geplanter Sondierungsprozess voraus.

Der Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg hat in seiner heutigen Sitzung zentrale Beschlüsse zur Aufarbeitung der Landtagswahl 2026 sowie zur organisatorischen und personellen Neuaufstellung der Partei gefasst. Ziel ist es, die notwendigen Konsequenzen aus dem Wahlergebnis zu ziehen und zugleich zügig die Voraussetzungen für einen Neustart der SPD im Land zu schaffen.

 

Neues aus Berlin

Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Er steht für Zusammenhalt. Komm mit uns und den Gewerkschaften auf die Straße!

07.04.2026 09:14
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

26.02.2026 07:43
Ihr FAIRdient Tarif.
Steuergeld soll faire Arbeit stärken. Dafür sorgt die SPD: Mit dem Bundestariftreuegesetz erhalten nur Unternehmen, die ihre Angestellten nach Tarifvertrag bezahlen, öffentliche Aufträge. Das ist gerecht.