Lässt die SPD die Kirche im Dorf? Über das Verhältnis von Kirche und Staat

Veröffentlicht am 08.11.2011 in Ankündigungen
 

Herzlich lädt der Arbeitskreis Christen in der SPD Heidelberg/Rhein-Neckar ein, das Verhältnis zwischen SPD und Kirche zu debattieren.

Die Veranstaltung findet statt in der Markusgemeinde Weinheim, Ahornstr. 50, am Mittwoch, 30. November 2011, 19:30 Uhr.

Immer wieder werden in der Öffentlichkeit Themen diskutiert, die das Verhältnis von Staat und Kirchen betreffen - ob es die Kirchensteuer, der Religionsunterricht, das Kruzifix im Klassenzimmer, verkaufsoffene Sonntage oder die Rolle der Kirchen im Sozialbereich ist.

In ihrem Koalitionsvertrag beschreibt die grün-rote Landesregierung ihren Standpunkt gegenüber den Kirchen und Religionsgemeinschaften:

„Wir verteidigen die Freiheit des Denkens, des Gewissens, des Glaubens und der Verkündigung. Grundlage und Maßstab dafür ist unsere Verfassung. Für uns ist das Wirken der Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften wertvoll, insbesondere wo sie zur Verantwortung für Mitmenschen und das Gemeinwohl ermutigen und damit Tugenden vermitteln, von denen unsere Demokratie lebt. Wir suchen das Gespräch mit ihnen und, wo wir gemeinsame Aufgaben sehen, die Zusammenarbeit. Wir stehen zu den geltenden Staatsverträgen.“

In die Thematik einführen wird der SPD-Landtagsabgeordnete Tomas Reusch Frey MdL. Bis zu seiner Wahl in den Landtag im Frühjahr diesen Jahres war er selbst evangelischer Pfarrer. Nun ist er kirchenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

Anschließenden wird Rainer Heimburger, Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Ladenburg-Weinheim, den Standpunkt der Kirchen einbringen.

Moderiert wird die Veranstaltung von Gerhard Kleinböck, SPD-Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Weinheim.

 

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