Lars Castellucci besucht die FFW Wiesenbach

Veröffentlicht am 03.07.2017 in Gemeindenachrichten
 

v.l.n.r.: SPD-OV-Vorsitzender Jürgen Berger, stellv. Feuerwehrkommandant Thorsten Güll, MdB Lars Castellucci

Die Feuerwehr ist – ganz selbstverständlich – immer bereit zu helfen, wenn „Not am Mann“ ist, bei Bränden, bei Unfällen, bei Hochwasser, aber auch, wenn die Katze nicht mehr vom Baum herunter kommt.

Die Wiesenbacher Wehr stellte ihren „Tag der offene Tür“ unter das Motto „Wir suchen Verstärkung“, und es wird klar, dass das alles vielleicht doch nicht so selbstverständlich ist.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci war gekommen, um sich über die Sorgen und Probleme einer Freiwilligen Feuerwehr im ländlichen Raum unterrichten zu lassen. So hat sich vieles geändert in der Bevölkerungsstruktur: Arbeitsplatz und Wohnung  liegen oft weit auseinander, was die Einsatzbereitschaft erschwert. Vielfach identifizieren sich auch die Einwohner nicht mehr mit ihrer Wohngemeinde, Personal und Nachwuchs zu finden wird also immer schwieriger. Dazu kommt die mangelnde Bereitschaft von Arbeitgebern, Mitarbeiter für Einsätze freizustellen. Bei der freiwilligen Feuerwehr zu sein, gilt heute oft schon als Karrierebremse!

Erfreulich ist, dass  Baden-Württemberg Firmen auszeichnet, die bei der FFW ehrenamtlich tätige Mitarbeiter begünstigen. Der Kommandant Michael Fanz und sein Stellvertreter Thorsten Güll sprechen noch weitere Erschwernisse und Belastungen an: Eine Steigerung der Einsätze um 50%, zeitlich sehr anspruchsvolle Bereitschafts- und Nachtdienste - auch das zum Teil auf Personalmangel zurückzuführen -  eine teure Ausbildung, und das bei einem sehr bescheidenen Etat.

Mit dem „Tag der offenen Tür“ soll für die Feuerwehr geworben werden, für Nachwuchs, aber auch für mehr öffentliche Akzeptanz, damit ihre Einsatzbereitschaft so selbstverständlich bleibt wie bisher!

Text und Bild: Maria Seuren

 

 

Unser Abgeordneter im Bundestag

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Gemeinsam mit den Jusos und Ladenbesitzerinnen und -besitzern aus Wiesloch und Umgebung habe ich eine Spendenaktion des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden (PZN) unterstützt. Viele Stationen des PZNs in Wiesloch sind auch zur Adventszeit voll belegt. Das weiß Nicole Schneider aus Erfahrung. Sie ist Krankenschwester auf der geschlossenen Station der Abteilung Sucht. Viele Patientinnen und Patienten hätten ein kompliziertes Verhältnis zu ihren Familien und so ist gerade die Adventszeit für sie besonders

11.12.2017 15:38
Berliner Zeilen 13/17.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, der Bundesparteitag der SPD hat beschlossen, dass wir Gespräche über eine mögliche Regierungsbildung ergebnisoffen führen werden. Bevor Koalitionsverhandlungen kommen, wird ein Sonderparteitag entscheiden. Die Mitglieder haben das letzte Wort, falls ein Koalitionsvertrag zustande kommt. Das ist auf der Linie der allermeisten Zuschriften, die mich erreichen, und der guten Diskussion, die wir auf einer Mitgliederkonferenz in Leimen hatten. Dort haben sich 84 %

Über 100 SPD-Mitglieder aus dem Wahlkreis Rhein-Neckar sind meiner Einladung gefolgt und nach Leimen gekommen. Thema der kurzfristig einberufenen Mitgliederkonferenz war, welchen Kurs die Partei nach dem Abbruch der Sondierungsgespräche durch die FDP einschlagen soll. Ich wollte wissen, was die Mitglieder darüber denken, um beim Bundesparteitag im Interesse der Mitglieder abzustimmen. Die Genossinnen und Genossen diskutierten intensiv über den bundespolitischen Kurs der SPD und die möglichen Optionen: Neuwahlen, SPD-geführte oder

Neues aus dem Land

"Ich unterstütze den Vorschlag, nun in Sondierungsgespräche mit CDU und CSU zu gehen - und zwar konstruktiv und weiterhin ergebnisoffen, ausdrücklich. Klar ist: Das werden keine einfachen Sondierungen. In jedem Fall reden wir über eine mögliche Regierungsbildung anhand von Inhalten. Es geht um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, um soziale Sicherheit, um die Erneuerung unseres Landes. Ja oder Nein - und wenn Ja wie -, das kann nur anhand von Inhalten beurteilt werden. Ein Weiter-so gibt es in keiner Konstellation. Und auf eine Selbstinszenierung wie in den Jamaika-Sondierungen können wir gut verzichten."

Vor den Warnstreiks von verdi an den Uniklinika in Tübingen und Freiburg diese Woche erklärt sich die SPD Baden-Württemberg solidarisch mit den Beschäftigten. "Das ganze Pflegesystem ist völlig unterfinanziert und die Beschäftigten in der Pflege völlig überlastet. So kann es nicht weitergehen", sagte SPD-Generalsekretärin Luisa Boos. "Das Thema hat im Bundestagswahlkampf eine große Rolle gespielt, jetzt redet kaum mehr jemand davon. Es wird Zeit, dass wir gemeinsam mit den Beschäftigten den politischen Druck erhöhen."

Leni Breymaier und Ute Vogt sind beim Bundesparteitag in den Parteivorstand gewählt worden. Sie gehören nun zu den insgesamt 35 Beisitzern, Vogt war dies bereits. „Ich freue mich, dass wir von zwei starken Frauen im PV vertreten werden. Wir werden Hand in Hand an der Erneuerung der SPD weiterarbeiten“, so Generalsekretärin Luisa Boos. Breymaier wurde in der Nachfolge von Vogt auch ins Präsidium gewählt. Peter Friedrich, acht Jahre für die SPD Baden-Württemberg im Vorstand, hatte nicht erneut kandidiert. Dem ehemaligen Europaminister wurde herzlich gedankt.