Merkel muss Schäuble in die Schranken weisen.

Veröffentlicht am 17.07.2007 in Pressemitteilungen
 

Ute Vogt: Ein Innenminister, der den deutschen Rechtsstaat nicht schützt, sondern aushöhlt, ist fehl am Platz“.

Die stellvertretende SPD- Parteivorsitzende Ute Vogt hat Bundeskanzlerin Merkel aufgefordert, Bundesinnenminister Schäuble in die Schranken zu weisen. Falls Schäuble von seinen vorgeblichen Forderungen zur „Terrorbekämpfung“ nicht abrücke, müsse die Bundeskanzlerin konsequenterweise über eine personelle Veränderung an der Spitze des Bundesinnenministeriums nachdenken.

„Ein Innenminister, der den deutschen Rechtsstaat nicht schützt, sondern aushöhlt, handelt kontraproduktiv und ist damit eindeutig fehl am Platz“, so die ehemalige Staatssekretärin im Bundesinnenministerium. „Was Herr Schäuble da ventiliert, hat mit unserer freiheitlich- demokratischen Grundordnung nichts zu tun.“

Die Grenze des Zumutbaren sei für die Sozialdemokratie überschritten, erklärte die SPD- Politikerin insbesondere im Hinblick auf Schäubles Vorschlag, Polizisten dafür einzusetzen, Terrorverdächtige zu töten. „Die SPD ist nicht der Steigbügelhalter für die Auslebung rechter Profilierungsübungen“, so Vogt. „Irgendwann ist Ende.“

Die SPD- Landes- und Fraktionsvorsitzende forderte nach den kritischen Worten des Bundespräsidenten auch den baden- württembergischen CDU- Vorsitzenden, Ministerpräsident Oettinger, auf, sich von den Vorstößen seines Parteifreundes aus dem Südwesten zu distanzieren. „Hier hätte Herr Oettinger einmal die Gelegenheit, zu beweisen, dass die CDU in Baden- Württemberg noch etwas anderes kann, als permanent am rechten Rand zu fischen.“

 

Homepage SPD Rhein-Neckar

Unser Abgeordneter im Landtag

Jan-Peter Röderer MdL

Neues aus dem Land

Daniel Born( „Missmanagement der Wirtschaftsministerin und CDU-Seilschaften kosten das Land Millionen“ : https://www.spd-landtag-bw.de/spd-zum-abschlussbericht-des-untersuchungsausschusses-baden-wuerttemberg-haus/

Die SPD-Landesvorsitzenden fordern: Junge Menschen verdienen Gehör statt Vorverurteilung. Angesichts unsicherer Zukunftschancen, von guter Ausbildung über bezahlbares Wohnen bis zu einem funktionierenden Klima, sollte Politik mit der jungen Generation sprechen und nicht Drohszenarien aufbauen.

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Parteivorsitzende soll ein Parteitag im Januar eine neue Bundesspitze der SPD wählen. Die Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg Isabel Cademartori und Robin Mesarosch fordern in einem gemeinsamen Statement eine Trennung von Regierungsamt und Parteivorsitz.

Die Landesvorsitzenden der SPD Isabel Cademartori und Robin Mesarosch zeigen sich schockiert über Medienberichte, dass ein von der Landesregierung versprochenes gebührenfreies Kita-Jahr vor dem Aus stehe. "Wir fordern seit Jahren gebührenfreie Kitas für Baden-Württemberg", so die Doppelspitze.

 

Neues aus Berlin

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.