Ostergrüße der SPD

Veröffentlicht am 11.04.2020 in Bundespolitik
 

Mit Lars Castellucci MdB und dem Sinsheimer Osterhasen bei der letztjährigen SPD-Osteraktion

Liebe Genossinnen und Genossen,

Ostern steht vor der Tür: Letztes Jahr habe ich noch mit Lars Castellucci bunte Eier und kleine Präsente verteilt. Doch dieses Jahr ist alles anders: Unsere Geschäfte sind geschlossen, fast die ganze Wirtschaft steht still. Kontakte sind auf wenige Personen reduziert, Besuchsverbote überall, keine Restaurants mehr, Schulen geschlossen, Sportveranstaltungen abgesagt, der Reise- und Flugverkehr zum Erliegen gekommen. Hotels stehen leer, Intensivstationen dagegen könnte Überfüllung drohen. Daheim bleiben und Abstand halten lautet die Devise!

Mancher wird sich fragen: Können wir 2020 nicht einfach deinstallieren und nochmal neu laden - die aktuelle Version hat einen Virus … Leider ist ein Resetbutton derzeit ebenso wenig in Sicht wie ein Ende der Beschränkungen. Viele davon werden wohl über Ostern hinaus andauern und uns Geduld abverlangen bis wieder so etwas wie Normalität einkehren kann.

Dabei schien unser Leben doch noch vor wenigen Wochen nahezu unbeeindruckt von der Viruskrise in Fernost. Viele freuten sich auf den Frühling, auf viele Begegnungen, nicht wenige sogar auf Parteitage und Nominierungsveranstaltungen. Ein Highlight unseres SPD-Kreisverbands sollte der Empfang mit Norbert Walter-Borjans werden. Aber der Gesundheitsschutz steht über allem. Deshalb müssen wir nun leider darauf verzichten. Nicht verzichten müssen wir dagegen auf Politik.

Der sonst oft kritisierte Sozialstaat zeigt in der Corona-Krise seine Stärken: Sicherung von Arbeitsplätzen, Hilfen für Eltern und Familien, Mieterschutz, Stärkung von Krankenhäusern, Stabilisierung von Unternehmen, Kurzarbeitergeld bzw. Soforthilfen für Solo-Selbständige. Es sind vor allem Olaf Scholz und Hubertus Heil, die deutlich zeigen, wie wichtig ein sozialer und handlungsfähiger Staat ist, der den Bürgern zur Seite steht. Zwar rufen auch jetzt diejenigen besonders laut nach staatlichen Hilfen, die sonst gerne niedrigere Steuern und einen schlankeren Staat fordern. Aber das Krisenmanagement der Regierenden ist unaufgeregt und läuft weitgehend rund - das finden auch drei von vier Bundesbürgern. In der Krise zeigt sich: Es ist gut, dass die SPD Verantwortung trägt während es anderen nur um populistischen Lärm geht. Von Leuten wie Trump oder Johnson oder gar Rechtspopulisten möchte man jetzt sicher nicht regiert werden.

In Krisenzeiten zeigt sich die Stärke und der Zusammenhalt unserer Gesellschaft: Die Menschen halten zusammen und zeigen Solidarität und Hilfsbereitschaft. Es ist enorm beeindruckend, wie viele unserer Mitglieder sich vor Ort engagieren in Nachbarschaftshilfen, Tafelläden oder an anderer Stelle, wo Hilfe gebraucht wird. Sie tragen dazu bei, dass andere, die sich in Quarantäne befinden oder zu einer Risikogruppe zählen, mit Medikamenten und dem Nötigsten versorgt werden. Die SPD steht damit für "Nachbarschaftshilfe statt Hamsterkäufe". Das verdient Hochachtung, denn Solidarität ist in diesen Zeiten wichtiger denn je.

Gleichzeitig macht sich die SPD auf allen Ebenen Gedanken, wie die Parteiarbeit in dieser Zeit möglichst erhalten oder sogar noch besser organisiert werden kann. Dazu zählen Telefonkonferenzen und virtuelle Formate. So kann man sich z.B. mit dem "Roten Netz Baden-Württemberg" auch in Zeiten von sozialer Kontaktvermeidung optimal in die politische Arbeit einbringen, weil es Austausch und Diskussion ermöglicht. Fast wie bisher - nur eben digital unter rotesnetz.spd-bw.de!

Euch und euren Familien wünsche ich fröhlich-besinnliche Ostertage in einem gemütlichen Zuhause. Die örtliche Gastronomie liefert Euch gern ein paar Köstlichkeiten.
Möge die Aussicht auf ein freundliches Wochenende bei Euch allen für gute Stimmung sorgen.

Euer Thomas Funk

 

Homepage SPD Rhein-Neckar

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Der Zeitpunkt dieser Entscheidung ist völlig richtig und sehr gut gewählt. Wir haben als SPD in einem engen Schulterschluss gezeigt, dass wir alle gut zusammenarbeiten. Jetzt kann deutlich werden, dass die SPD kraftvoll nach vorne geht, während bei der CDU die Lage vollkommen unübersichtlich ist. Heute beginnt die Zeit nach der Ära Merkel."

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