Wahlkreis 37: SPD nominiert nach Wahlkrimi Hansjörg Jäckel und Francisca G. do Nascimento Ohlsen

Veröffentlicht am 12.07.2010 in Landespolitik
 

Trotz tropischer Temperatur folgten 55 Genossinnen und Genossen dem Aufruf zur direkten Nominierung der Kandidatin oder des Kandidaten des Wahlkreises Wiesloch für die Landtagswahl 2011. Um die Kandidatur bewarben sich Francisca G. do Nascimento Ohlsen aus Wiesloch und Hansjörg Jäckel aus Nußloch.

Hansjörg Jäckel, Jahrgang 1961, verheiratet, Vater einer Tochter, ist Diplom-Betriebswirt (FH) mit dem Schwerpunkt Personalführung. Er arbeitet bei SAP, u.a. als Betriebsrat. Francisca G. do Nascimento Ohlsen ist in Brasilien geboren, verheiratet und Mutter von drei Töchtern und einem Sohn. Sie ist Diplom-Agraringenieurin. Seit 1993 lebt sie in Deutschland.

Hansjörg Jäckel fasste zusammen, worauf es ihm ankommt: Er tritt an, um Farbe zu bekennen und den Dialog mit dem Wähler zu suchen. Die Politik sei schließlich für die Menschen da, sie müsse erlebbar sein. Sie dürfe nicht nur den Augenblick im Fokus haben, sondern Perspektiven entwickeln. Dazu will er beitragen. Seinem CDU-Gegenkandidaten warf er vor, nur die Linie des „Weiter so“ zu verfolgen.
Francisca G. do Nascimento Ohlsen zeigte sich geprägt vom Leben in einer Militärdiktatur und vertritt deshalb vehement die Werte Freiheit und Demokratie, die sie in Deutschland vorgefunden hat. Ihr politischer Einsatz gilt der Erhaltung dieser Werte.
Beide Bewerber sehen die Wiedergewinnung von Glaubwürdigkeit als wichtigste Ziele der SPD-Politik an.

Nach einer umfangreichen Debatte begann der Wahlkrimi: nach drei Wahlgängen setzte sich Hansjörg Jäckel durch. Francisca G. do Nascimento Ohlsen wurde zur Ersatzkandidatin gewählt. Der Kreisvorstand und die Versammlung versprachen ihre Unterstützung.

 

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