Arbeitsmarktreformen wirken – Wirtschaft in der Pflicht

Veröffentlicht am 11.08.2006 in Bundespolitik
 

Als „ermutigendes Signal“ hat die stellvertretende SPD-Vorsitzende Ute Vogt die im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um fast 451 000 gesunkene Arbeitslosenzahl bewertet. Dies zeige, dass die Arbeitsmarktreformen wirken.

Zuvor hatte die Bundesagentur für Arbeit mitgeteilt, dass eine Trendwende am Arbeitsmarkt erreicht sei. So sei die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen im Juli, der traditionell einen Anstieg der Arbeitslosigkeit mit sich brachte, gegenüber dem Vormonat um rund 12.000 auf 4,386 Millionen Menschen gesunken. Zudem wachse inzwischen in zwölf Bundesländern die Beschäftigung wieder.

Ein Verdienst sozialdemokratischer Politik
Auch wenn diese Zahlen noch nicht zufrieden stellend seien, so zeigen sie doch, dass die Arbeitsmarktreformen der zurückliegenden Jahre helfen, den Arbeitsmarkt in Bewegung zu bringen, sagte Vogt. „Das ist auch ein Verdienst sozialdemokratischer Regierungspolitik über viele Jahre hinweg“, betonte Vogt. Neben der Konjunktur trage vor allem die schnellere und zielsichere Vermittlungsleistung der Bundesarbeitsagentur sowie das wachstumsfördernde 25 Milliarden-Euro-Programm der Bundesregierung ihren Teil dazu bei.

Wirtschaft ist weiterhin in der Pflicht
Dennoch bleibe der weitere Abbau der Arbeitslosigkeit eine zentrale Herausforderung für Politik und Wirtschaft. Die stellvertretende SPD-Vorsitzende begrüßte die Anstrengungen von Bundesarbeitsminister Franz Müntefering, Berufseinsteigern und Älteren mehr Arbeitschancen zu ermöglichen. Gleichzeitig appellierte sie an die Wirtschaft, den konjunkturellen Aufschwung zu nutzen und schrittweise mehr Arbeit zu ermöglichen. „Wer jetzt einstellt und ausbildet, hilft dem Land und nutzt die Chancen, die dieser Aufschwung auch für das eigene Unternehmen bietet.“

 

Homepage SPD Rhein-Neckar

Unser Abgeordneter im Landtag

Jan-Peter Röderer MdL

Neues aus dem Land

Daniel Born( „Missmanagement der Wirtschaftsministerin und CDU-Seilschaften kosten das Land Millionen“ : https://www.spd-landtag-bw.de/spd-zum-abschlussbericht-des-untersuchungsausschusses-baden-wuerttemberg-haus/

Die SPD-Landesvorsitzenden fordern: Junge Menschen verdienen Gehör statt Vorverurteilung. Angesichts unsicherer Zukunftschancen, von guter Ausbildung über bezahlbares Wohnen bis zu einem funktionierenden Klima, sollte Politik mit der jungen Generation sprechen und nicht Drohszenarien aufbauen.

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Parteivorsitzende soll ein Parteitag im Januar eine neue Bundesspitze der SPD wählen. Die Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg Isabel Cademartori und Robin Mesarosch fordern in einem gemeinsamen Statement eine Trennung von Regierungsamt und Parteivorsitz.

Die Landesvorsitzenden der SPD Isabel Cademartori und Robin Mesarosch zeigen sich schockiert über Medienberichte, dass ein von der Landesregierung versprochenes gebührenfreies Kita-Jahr vor dem Aus stehe. "Wir fordern seit Jahren gebührenfreie Kitas für Baden-Württemberg", so die Doppelspitze.

 

Neues aus Berlin

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.