Oettingers Vorschlag zur Selbstbeteiligung der Patienten weltfremd und unsozial.

Veröffentlicht am 16.08.2006 in Landespolitik
 

MdL Nils Schmid: „Der Ministerpräsident sollte mit dazu beitragen, dass die Gesundheitsreform der Großen Koalition zu einem guten Ende kommt, und sich nicht mit unverantwortlichen Plänen zur Privatisierung von Krankheitsrisiken aufspielen“

Die SPD-Landtagsfraktion hat den Vorschlag von Ministerpräsident Oettinger, bei einer künftigen Gesundheitsreform eine massive Selbstbeteiligung der Patienten anzustreben, als „weltfremd und unsozial“ zurückgewiesen. „Der Ministerpräsident sollte mit dazu beitragen, dass die Gesundheitsreform der Großen Koalition zu einem guten Ende kommt und sich nicht mit unverantwortlichen Plänen zur Privatisierung von Krankheitsrisiken aufspielen“, sagte SPD-Fraktionsvize Nils Schmid.

Schmid zeigte sich verärgert darüber, dass Oettinger sich in der Auseinandersetzung um die laufende Gesundheitsreform bislang ausgeschwiegen habe und jetzt als vermeintlicher Reformer der Reform das Sommerloch füllen wolle. Für die SPD sei völlig klar, dass es auch in Zukunft bei einer solidarisch finanzierten Krankenversicherung bleiben müsse. „Oettinger hat aus den Augen verloren, dass es im Gesundheitswesen um die Bereitstellung einer guten medizinischen Versorgung für alle Menschen geht und nicht um die Durchsetzung abstrakter marktwirtschaftlicher Prinzipien“, sagte Schmid.

Wer allen Ernstes eine zehnprozentige Zuzahlung der Patienten auf die Behandlungskosten ins Auge fasse, habe jeden Maßstab darüber verloren, was der breiten Masse der Bürgerinnen und Bürger an finanziellen Belastungen aufgebürdet werden könne.

 

Homepage SPD Rhein-Neckar

Unser Abgeordneter im Landtag

Jan-Peter Röderer MdL

Neues aus dem Land

Daniel Born( „Missmanagement der Wirtschaftsministerin und CDU-Seilschaften kosten das Land Millionen“ : https://www.spd-landtag-bw.de/spd-zum-abschlussbericht-des-untersuchungsausschusses-baden-wuerttemberg-haus/

Die SPD-Landesvorsitzenden fordern: Junge Menschen verdienen Gehör statt Vorverurteilung. Angesichts unsicherer Zukunftschancen, von guter Ausbildung über bezahlbares Wohnen bis zu einem funktionierenden Klima, sollte Politik mit der jungen Generation sprechen und nicht Drohszenarien aufbauen.

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Parteivorsitzende soll ein Parteitag im Januar eine neue Bundesspitze der SPD wählen. Die Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg Isabel Cademartori und Robin Mesarosch fordern in einem gemeinsamen Statement eine Trennung von Regierungsamt und Parteivorsitz.

Die Landesvorsitzenden der SPD Isabel Cademartori und Robin Mesarosch zeigen sich schockiert über Medienberichte, dass ein von der Landesregierung versprochenes gebührenfreies Kita-Jahr vor dem Aus stehe. "Wir fordern seit Jahren gebührenfreie Kitas für Baden-Württemberg", so die Doppelspitze.

 

Neues aus Berlin

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.