Das Kinderland braucht jeden Lehrer

Veröffentlicht am 18.09.2006 in Landespolitik
 

Der Ortsvereinsvorstand und die Fraktion der SPD Walldorf haben sich in einem Brief an die SPD-Landtagsfraktion gewandt. Auch sie hatten mit großem Unmut die Nachricht über die Nichtbesetzung von 500 Lehrerstellen zur Kenntnis genommen (RNZ am 12.09.2006 und 14.09.2006). Sie sind der Meinung, dass diese Entscheidung zurück genommen werden muss und unterstützen die Kritik der SPD Landtagsfraktion.

Hauptargumente des OV und der SPD-Fraktion Walldorf sind die verschiedenen bildungspolitischen Baustellen, die die amtierende Landesregierung und deren Vorgänger geschaffen haben.

Die Einführung der Bildungsstandards erfordert Methodentraining in kleineren Einheiten. Durch die formelle Aufhebung des Klassenteilers ohne Auswirkung auf die Deputatszuweisungen kommen hier in allen Bereichen Engpässe zustande. Die Umsetzung von G8 erfordert ebenfalls mehr pädagogisches Personal, und auch der jahrgangsübergreifender Unterricht in der Grundschule erfordert eine entsprechende personelle Ausstattung. Auch die CDU hat nach langjährigem Widerstand den Sinn von Ganztagsschulen entdeckt. Für die pädagogisch richtige Umsetzung werden laut OV und der SPD-Fraktion Walldorf aber auch mehr Lehrer und Schulsozialarbeiter gebraucht und nicht nur halb "ehrenamtliche" Schulbegleiter.

Die Argumentation, diese Nicht-Wiederbesetzungen mit allgemein rückläufigen Schülerzahlen zu begründen, zeigt nach Meinung des OV und der SPD-Fraktion Walldorf, dass hier pauschal gespart werden soll, ohne zu differenzieren. Im Rhein-Neckar-Kreis sinken Schülerzahlen an Realschulen und Gymnasien bis 2013 nur marginal. Hauptschulen, deren Schülerzahlen sinken werden, brauchten dagegen endlich die personelle Ausstattung, um den Teufelskreis zwischen sozialer Herkunft, Migrationshintergrund und dem zu erreichenden Schulabschluss zu durchbrechen. Und auch die neuste OECD-Studie zeigt, dass wir bildungspolitisch noch immer auf der Stelle treten.
SPD Walldorf

 

Homepage SPD Rhein-Neckar

Unser Abgeordneter im Landtag

Jan-Peter Röderer MdL

Neues aus dem Land

Daniel Born( „Missmanagement der Wirtschaftsministerin und CDU-Seilschaften kosten das Land Millionen“ : https://www.spd-landtag-bw.de/spd-zum-abschlussbericht-des-untersuchungsausschusses-baden-wuerttemberg-haus/

Die SPD-Landesvorsitzenden fordern: Junge Menschen verdienen Gehör statt Vorverurteilung. Angesichts unsicherer Zukunftschancen, von guter Ausbildung über bezahlbares Wohnen bis zu einem funktionierenden Klima, sollte Politik mit der jungen Generation sprechen und nicht Drohszenarien aufbauen.

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Parteivorsitzende soll ein Parteitag im Januar eine neue Bundesspitze der SPD wählen. Die Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg Isabel Cademartori und Robin Mesarosch fordern in einem gemeinsamen Statement eine Trennung von Regierungsamt und Parteivorsitz.

Die Landesvorsitzenden der SPD Isabel Cademartori und Robin Mesarosch zeigen sich schockiert über Medienberichte, dass ein von der Landesregierung versprochenes gebührenfreies Kita-Jahr vor dem Aus stehe. "Wir fordern seit Jahren gebührenfreie Kitas für Baden-Württemberg", so die Doppelspitze.

 

Neues aus Berlin

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.