Das Kinderland braucht jeden Lehrer

Veröffentlicht am 25.09.2006 in Landespolitik
 

Der Ortsvereinsvorstand und die Fraktion der SPD Walldorf haben mit großem Unmut die Nachricht über die Nichtbesetzung von 500 Lehrerstellen zur Kenntnis genommen und sich in einem Brief an die SPD-Landtagsfraktion gewandt, in dem sie die Kritik an diesem Vorgehen unterstützen.

Hauptargumente des OV und der SPD-Fraktion Walldorf sind die verschiedenen
bildungspolitischen Baustellen, die die amtierende Landesregierung und deren Vorgänger geschaffen haben. Die Einführung der Bildungsstandards erfordert Methodentraining in kleineren Einheiten. Durch die formelle Aufhebung des Klassenteilers ohne Auswirkung auf die Deputatszuweisungen kommen hier in allen Bereichen Engpässe zustande. Die Umsetzung von G8 erfordert ebenfalls mehr pädagogisches Personal, und auch der jahrgangsübergreifende
Unterricht in der Grundschule erfordert eine entsprechende personelle Ausstattung.
Auch die CDU hat nach langjährigem Widerstand den Sinn von Ganztagsschulen entdeckt. Für die pädagogisch richtige Umsetzung werden laut Ortsverein und der SPD-Fraktion Walldorf aber auch mehr Lehrer und Schulsozialarbeiter gebraucht und nicht nur halb "ehrenamtliche" Schulbegleiter. Die Argumentation, diese Nicht-Wiederbesetzungen mit allgemein rückläufigen Schülerzahlen zu begründen, zeigt, dass hier pauschal gespart werden soll, ohne zu differenzieren.
Im Rhein-Neckar-Kreis sinken Schülerzahlen an Realschulen und Gymnasien bis 2013 nur marginal. Hauptschulen, deren Schülerzahlen sinken werden, brauchten dagegen endlich ausreichend personelle Ausstattung, um den Teufelskreis zwischen sozialer Herkunft, Migrationshintergrund und dem zu erreichenden Schulabschluss zu durchbrechen. Und auch die neuste OECD-Studie zeigt, dass wir bildungspolitisch noch immer auf der Stelle treten.

 

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