Jugendsozialarbeit an Schulen

Veröffentlicht am 24.03.2007 in Kreistagsfraktion
 

Zu einem zentralen Thema ihrer Aktivitäten will die SPD-Fraktion im Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises die Jugendsozialarbeit an Schulen im Jahr 2007 machen. Bekannterweise hat sich das Land Baden-Württemberg aus der im Jahre 2000 vereinbarten sog. Drittelfinanzierung (Land, Kreis, Schulträger) der Sozialarbeiter an Schulen über eine Halbierung der Landesförderung schließlich ab dem Jahr 2005 ganz aus der Mitfinanzierung und damit auch aus seiner Mitverantwortung zurückgezogen.

Die Baden-Württembergische Sozialministerin Dr. Monika Stolz hat sich gar zu der Äußerung verstiegen, dass "Schulsozialarbeit für sie weiterhin kein Thema sei". Eine geradezu unverantwortliche Auffassung angesichts der Vorgänge in jüngster Zeit, die sich auch an Schulen in Baden-Württemberg abgespielt haben. War es seinerzeit durch einen Antrag verbunden mit einem konkreten Finanzierungsvorschlag der SPD-Kreistagsfraktion gelungen, die weggefallene Landesförderung durch ein erhöhtes finanzielles Engagement des Kreises aufzufangen, so wird dies künftig angesichts eines weiter ansteigenden Bedarfs immer schwieriger. In diesem Zusammenhang hat Kreisrat Wolfgang Zahner (Ladenburg) in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Schulen u. Kultur für die SPD-Kreistagsfraktion angeregt, ein gemeinsames Schreiben aller Fraktionen des Kreistages an die Baden-Württembergische Landesregierung sowie an die Landtagsfraktionen zu richten und das Land aufzufordern, die Förderung der Jugendsozialarbeit an Schulen wieder aufzunehmen und sich nicht aus der Verantwortung hierfür davonzustehlen.

Helmut Beck, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Neckar

 

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Bei der Mitgliederbefragung der SPD Baden-Württemberg zum Landesvorsitz haben Isabel Cademartori und Robin Mesarosch die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht. Auf Isabel Cademartori und Robin Mesarosch entfielen 56,5 Prozent der Stimmen, auf Dorothea Kliche-Behnke 24,5 Prozent und auf Carsten Lotz 16,9 Prozent. Dies gab der Wahlvorstand der SPD Baden-Württemberg am Dienstagvormittag im Rahmen einer Landespressekonferenz bekannt.

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.

Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am gestrigen Sonntag stehen die Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg fest. Für das Amt bewerben sich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze. Zudem treten Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz jeweils mit Einzelkandidaturen an.

 

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