6,7 Millionen Euro für berufliches Schulzentrum in Weinheim.

Veröffentlicht am 19.07.2008 in Kreistagsfraktion
 

Bis zum Jahre 2010 wird der Rhein-Neckar- Kreis in die Erweiterung der Helen-Keller- Schule am Berufsschulzentrum in Weinheim 6,7 MIO Euro investieren. Diesen Beschluss fasste der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung und stimmte in diesem Zusammenhang auch der vorgelegten Entwurfsplanung mit einer breiten Mehrheit zu.

SPD- Fraktionschef Helmut Beck skizzierte in seiner Stellungnahme noch einmal den schwierigen Weg, der bis zu dieser Entscheidung zurückgelegt werden mußte. So war in der Vergangenheit die erforderliche Erweiterung mehrfach in Frage gestellt worden. Die Aufteilung des Schulbetriebes auf mehrere räumlich getrennte Standorte, die Anmietung von zusätzlichen Räumen und schließlich gar die teilweise "Aussperrung" von Schülerinnen und Schülern aus dem hessischen Kreis Bergstraße wurden zeitweise als ernsthafte Alternativen zur Behebung der aktuellen Raumnot diskutiert.

Die SPD- Kreistagsfraktion hat sich diesen Überlegungen nie angeschlossen und von Beginn an die Erweiterung am derzeitigen Standort als einzig mögliche und an den Erfordernissen eines geordneten Schulbetriebs orientierte Problemlösung vertreten. Helmut Beck verwies in seinen Ausführungen auch auf das Verhalten der Administration des Landkreises Bergstraße, die mit der unhaltbaren und schlicht unwahren Behauptung, dass man ohne Schwierigkeiten in der Lage sei, die hessischen Schülerinnen und Schüler an eigenen Schulen auszubilden, eine finanzielle Beteiligung an der Erweiterung in Weinheim kategorisch ablehnte.

Nachdem sich bei der Kreisverwaltung und im Kreistag am Ende eine Mehrheit für die Auffassung der SPD- Kreistagsfraktion ergab, ging dann am Ende alles sehr schnell. Mit der Baufreigabe gehen wir nun von der Planungsphase über in die Realisierungsphase und beweisen damit auch regionale Solidarität und grenzüberschreitende Verantwortung; daran sollten sich andere bei künftigen Entscheidungen für und in der Metropolregion Rhein-Neckar ein Beispiel nehmen, so Helmut Beck.

 

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