Antrag der SPD Gemeinderats-Fraktion: Wiesenbach ohne Schottergärten

Veröffentlicht am 12.01.2021 in Anträge
 

„Da die SPD-Fraktion bei den Schottergärten einen breiten Konsens suchte und auch bei den anderen Fraktionen fand, wurde dieser Antrag dennoch auf Bitten des Bürgermeisters zurück gezogen.
Laut Bgm Grabenbauer wird von den beiden Umweltberaterinnen Frau Beate Friedetzki und Frau Luzy Körtgen hierzu eine Aufklärungskampagne vorbereitet. Dies sollte abgewartet werden. Auch ist er der Auffassung, dass hier ggf. ein Bestandschutz wirken könne.“Naturschutzgesetz, und so den Rückbau von Schottergärten auch kommunal zu unterstützen."

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Grabenbauer,
sehr geehrte Gemeinderätin Frau Köstle, sehr geehrte Gemeinderatskollegen,

leider greifen noch immer Hausbesitzer bei der Gestaltung ihrer Vorgärten zu Kies und Schotter. Die Humusschicht wird abgetragen, der verbleibende Grund wird entweder mit einem undurchlässigen Vlies oder einer wasserdurchlässigen Folie abgedeckt und die Flächen werden anstatt mit Blumen und Sträuchern mit Steinen aufgefüllt. Solche versiegelten Flächen schaden nicht nur dem Artenreichtum und beschleunigen das Insektensterben. Die sogenannten Schottergärten wirken sich negativ auf unser Mikroklima aus, da die Steine Wärme speichern und wieder abstrahlen. Im Gegensatz dazu beschatten Pflanzen den Boden und sorgen für Verdunstungskühle. Auch Schottergärten sind tatsächlich nicht unbedingt pflegeleicht.

Mit der Bereitstellung von kostenlosen Samentütchen im Rathaus zu Beginn des kommenden Frühjahres könnten wir eine neue Aufmerksamkeit zu diesem Thema schaffen. Sinnvoll wäre eine Informations-veranstaltungen und Aufklärungskampagnen durch unsere Umweltbeauftragten Frau Friedetzki und Frau Körtgen. Frau Körtgen könnte auch mit ihrem pädagogischen Wissen die Kinder und Eltern im Kindergarten und in unserer Panoramaschule eine ökologische Gartengestaltung mit einbeziehen.

Ein weiterer Anreiz könnte auch Fotowettbewerbe oder Wettbewerbe für schön gestaltete Gärten sein.

Das Vorwort des neuen Landschaftskonzept enthält viele „Anregungen und Ansätze, aus denen etwas Gutes werden kann und hoffentlich werden wird. … Die Zeit drängt!“

Der Gemeinderat möge daher gemeinsam beschließen:

„Da die SPD-Fraktion bei den Schottergärten einen breiten Konsens suchte und auch bei den anderen Fraktionen fand, wurde dieser Antrag dennoch auf Bitten des Bürgermeisters zurück gezogen.
Laut Bgm Grabenbauer wird von den beiden Umweltberaterinnen Frau Beate Friedetzki und Frau Luzy Körtgen hierzu eine Aufklärungskampagne vorbereitet. Dies sollte abgewartet werden. Auch ist er der Auffassung, dass hier ggf. ein Bestandschutz wirken könne.“

> Wir wollen gemeinsam kommunale Anreize schaffen, so dass die Wiesenbacher Mitbürgerinnen und Mitbürger vorhandene Schottergärten wieder in normale Gärten mit möglichst vielen heimischen Pflanzen zurück wandeln. <

Für die SPD-Gemeinderatsfraktion

Ulrich Buck
Fraktionssprecher

 

Aktuelle Termine

12.09.2026, 13:00 Uhr - 17:00 Uhr
Krächuckellauf

Biddersbachhalle Wiesenbach

15.09.2026, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr
Lobbacher Gespräche: ZUSAMMENwachsen

Manfred-Sauer-Stiftung Lobach Neurott 20

Unser Abgeordneter im Bundestag

für uns im Bundestag

Unser Abgeordneter im Landtag

Jan-Peter Röderer MdL

Neues aus dem Land

Daniel Born( „Missmanagement der Wirtschaftsministerin und CDU-Seilschaften kosten das Land Millionen“ : https://www.spd-landtag-bw.de/spd-zum-abschlussbericht-des-untersuchungsausschusses-baden-wuerttemberg-haus/

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.

 

Neues aus Berlin

In Sachsen-Anhalt ist die gesichert rechtsextreme AfD stärkste Kraft geworden. Für uns ist klar: Wir lassen die Menschen in Sachsen-Anhalt jetzt nicht im Stich. Unterstütze uns und unterzeichne unseren Aufruf!

13.07.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Rente ist mehr als Mathematik. Rente ist mehr als Demografie. Rente ist eine entscheidende Frage der Gerechtigkeit.