Blankoscheck der Landesstiftung für das Adelshaus Baden

Veröffentlicht am 20.10.2006 in Landespolitik
 

Ute Vogt: "Herr Oettinger vertritt nicht die Interessen des Landes, wenn er dem Haus Baden blind 10 Mio. Euro aus Landesmitteln zuspricht." SPD-Vertreter in der Landesstiftung stimmen gegen 10-Mio.-Euro-Beschluss

Die SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Ute Vogt übt scharfe Kritik an dem von Ministerpräsident Oettinger herbeigeführten Beschluss der Landesstiftung zum Ankauf von Kunstschätzen. Mit diesem Grundsatzbeschluss habe Oettinger unter den derzeitigen Voraussetzungen dem Haus Baden einen Blankoscheck in Höhe von 10 Mio. Euro ausgestellt. So habe Oettinger den Mitgliedern des Aufsichtsrates der Stiftung heute noch nicht einmal eine Liste jener Kunstgegenstände vorlegen können, die er mit Hilfe der Landesstiftung erwerben wolle. Oettinger sei auch die Antwort auf die zentrale Frage schuldig geblieben, was das Haus Baden als Gegenleistung für die 10 Mio. Euro verbindlich zusage. Dass das Land zudem Kunstschätze erwerben wolle, für die das Haus Baden Eigentum lediglich beansprucht, ohne einen Beweis dafür antreten zu müssen, ist für die SPD-Chefin ein einseitiger "Deal".

Die SPD sei zwar grundsätzlich bereit, auch mit Geldern der Landesstiftung die Zukunft des Kulturguts Salem sichern zu helfen. Die Ablösung von Altschulden des Hauses Baden dagegen sei vor dem Hintergrund der noch immer völlig ungeklärten Rechts- und Vermögensverhältnisse nicht zu verantworten. Die teils widersprüchlichen, teils gegensätzlichen Einlassungen der zuständigen Landesminister dazu in der heutigen Sitzung der Landesstiftung hätten dafür den besten Beweis geliefert.

Vogt: "Was die Landesstiftung heute mit der Mehrheit von CDU und FDP beschlossen hat, bedeutet die Preisgabe von Landesinteressen und grenzt an eine kalte Enteignung von Landesvermögen."

 

Homepage SPD Rhein-Neckar

Unser Abgeordneter im Bundestag

für uns im Bundestag

Unser Abgeordneter im Landtag

Jan-Peter Röderer MdL

Neues aus dem Land

Daniel Born( „Missmanagement der Wirtschaftsministerin und CDU-Seilschaften kosten das Land Millionen“ : https://www.spd-landtag-bw.de/spd-zum-abschlussbericht-des-untersuchungsausschusses-baden-wuerttemberg-haus/

Verleihung des Carlo-Schmid-Preises an Prof. Dr. Maja Göpel
Freitag, 8. Mai 2026, 17:00 Uhr
Aula der Universität Mannheim

im Namen der Carlo-Schmid-Stiftung laden wir Sie herzlich zur 15. Verleihung des Carlo-Schmid-Preises ein.

Das Wahlergebnis vom 8. März markiert einen der bittersten Abende für die Sozialdemokratie in Baden-Württemberg. Klar ist: Wir brauchen eine echte Neuaufstellung und einen Weg, den wir gemeinsam gestalten. Wir laden euch ein, die Zukunft unserer Partei aktiv mitzuprägen.

Der Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg hat im Rahmen seiner Klausurtagung am 17. und 18. April in Stuttgart nach intensiven Beratungen beschlossen, eine Mitgliederbefragung zur Wahl des Landesvorsitzes durchzuführen. Dem Beschluss ging ein ursprünglich geplanter Sondierungsprozess voraus.

 

Neues aus Berlin

Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Er steht für Zusammenhalt. Komm mit uns und den Gewerkschaften auf die Straße!

07.04.2026 09:14
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

26.02.2026 07:43
Ihr FAIRdient Tarif.
Steuergeld soll faire Arbeit stärken. Dafür sorgt die SPD: Mit dem Bundestariftreuegesetz erhalten nur Unternehmen, die ihre Angestellten nach Tarifvertrag bezahlen, öffentliche Aufträge. Das ist gerecht.