Einsatz für unsere Demokratie: Nicht für das Rampenlicht – für die Menschen vor Ort

Veröffentlicht am 20.11.2017 in Veranstaltungen
 

Die SPD Rhein-Neckar hatte zum Ehrungsabend nach Schwetzingen in das Palais Hirsch eingeladen. Kreisvorsitzender Thomas Funk und Mitgliederbeauftragter Jan-Peter Röderer konnten dabei auch zahlreiche Sonderehrungen für langjähriges Engagement in der Partei und in kommunalen Gremien vergeben.

„Jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement durch Höhen und Tiefen der Sozialdemokratie hinweg, das ist etwas ganz Besonderes. Die SPD und die gesamte Demokratie leben von Menschen, die sich mit Tatkraft und Mut für eine gerechtere Welt einsetzen. Dafür danke ich den am heutigen Abend zu Ehrenden von ganzem Herzen“, so Funk.

Festlich umrahmt wurde der Abend durch Lola Demur am Flügel. Unter lang anhaltendem Applaus bedankten sich die Anwesenden bei Oberbürgermeister Gerhard Widder a.D. für seine kämpferische Rede.

Die Kommunen, die Städte seien das Herz der Demokratie. In ihnen werde Demokratie gelebt. Und wenn man Stadtviertel wie die Mannheimer Schönau politisch überzeugen wolle, muss man es machen wie er in seinem Wahlkampf in den 80zigern. Hingehen und im direkten Gespräch überzeugen. Widder bedankte sich bei allen zu Ehrenden für ihre Arbeit für die Demokratie. „Es zählt jeder Einzelne, auch wenn nur wenige im Rampenlicht stehen. Ich bin nur Oberbürgermeister geworden, weil viele Hunderte überzeugt mitgeholfen haben.“

Dies dürfe auch heute jeder Politiker im Rampenlicht nicht vergessen, um erfolgreich für seine Überzeugungen zu werben, so Widder weiter. Widder berichtete dann, noch immer bewegt, von den Ereignissen 1983, als Willy Brandt ihn zwei Wochen vor der Wahl anrufen ließ und fragte, ob er helfen könne. Widder habe ihm gesagt, er habe keine Großveranstaltung mehr um einem Auftritt den würdigen Rahmen zu geben. Brandt kam trotzdem und ging stundenlang mit Widder von Vereinsfest zu Vereinsfest – nicht für das Rampenlicht – für die Menschen vor Ort, um mit ihnen zu sprechen.

 

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