Erweiterung der WILD-Werke am Standort Eppelheim.

Veröffentlicht am 02.08.2007 in Kreistagsfraktion
 

Die Absicht von Dr. Hans-Peter Wild, die am Standort Eppelheim östlich der A5 geplante Betriebserweiterung aufgrund zeitlicher Verzögerungen in Plauen bzw. in Schwerin zu realisieren und damit auch 100 Arbeitsplätze nicht in der Region Rhein-Neckar sondern in den neuen Bundesländern zu schaffen, hat im Rhein-Neckar-Raum Enttäuschung und Unverständnis ausgelöst.

Bürokratische Gängelung und unendliche Diskussionen über die Verteilung der zu erwartenden Gewerbesteuer zwischen den Städten Eppelheim und Heidelberg führt Dr. Wild als Begründung für seine Entscheidung an. Helmut Beck, stellvertretender Vorsitzender des Planungsausschusses der Region, fordert in diesem Zusammenhang in einem Schreiben an Verbandsdirektor Stefan Dallinger die unverzügliche Einsetzung einer Arbeitsgruppe, die alle Möglichkeiten auslotet, der Firma Wild schnellstmöglich das erforderliche Baurecht am Standort östlich der A5 zu verschaffen.

Zwei Punkte müssen in diesem Zusammenhang nach Meinung von Helmut Beck auf den Prüfstand. Zum einen die Verknüpfung der Realisierung eines Golfplatzes, der in Verbindung mit der Änderung des Regionalplanes absolut nichts mit der Erweiterung der Wild-Werke zu tun hat, und zum zweiten die Notwendigkeit des sehr zeitaufwändigen Regionalplanänderungsverfahrens anstelle eines einfacheren und schnelleren Zielabweichungsverfahrens. Regierungspräsidium, Verband Region Rhein-Neckar, Landratsamt sowie die beteiligten Städte Eppelheim und Heidelberg sind gefordert, alles zu unternehmen,um der Firma Wild schnellstmöglich zu einem Baurecht am Standort Eppelheim zu verhelfen, so Helmut Beck.

 

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