Hickhack um den Klassenteiler schafft keine Planungssicherheit sondern nur Verwirrung

Veröffentlicht am 23.03.2006 in Landespolitik
 

Ute Vogt: „Chaos in der CDU zu Lasten der Schülerinnen und Schüler“

Die Uneinigkeit der CDU bezüglich des neuen Klassenteiler 28 für alle ersten und zwei-ten Klassen der Grundschule – Fraktionsvorsitzender Stefan Mappus hält am Klassenteiler für alle ersten und zweiten Klassen fest, wohingegen Kultusminister Rau den Klassenteiler 28 nur bei jahrgangsübergreifenden Klassen gelten macht – hat die SPD-Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin Ute Vogt heftig kritisiert. „Das Chaos in der CDU geht zu Lasten der Schülerinnen und Schüler. Trotz massiven Protests von Eltern, Lehrern und Verbänden ist das Kultusministerium nicht in der Lage eine Entscheidung zugunsten der Kinder, Lehrerinnen und Lehrer zu treffen“, sagte Vogt.
Den Klassenteiler 28 nur bei jahrgangsübergreifender Klassen anzuwenden sei nicht ausreichend, da jahrgangsübergreifender Unterricht nur an 200 Schulen, bei 2500 Grundschulen in Baden-Württemberg, praktiziert werde. Außerdem führe diese „Trickserei“ zum Verlust zahlreicher Klassen, zum Beispiel im Ostalbkreis zum Wegfall von 28 Klassen, und damit zum Gleichbleiben des Klassenteiler bei 31. „Was im Moment beim Klassenteiler passiert, ist das gleiche Chaos wie bei der Einführung von G8. Was wir brauchen ist eine echte Verbesserung und nicht ein solches Hickhack“, so Vogt.
Vogt forderte das Kultusministerium auf, für Planungssicherheit zu sorgen und nicht länger Verwirrung zu stiften.

 

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