Klimaschutz ist Lebensschutz

Veröffentlicht am 10.09.2019 in Ankündigungen
 

Eine weitere Diskussionsveranstaltung aus der Reihe der Lobbacher Gespräche mit den Umweltwissenschaftler Prof. Wolfgang Werner und dem Geologen Dr. Sebastian Lüning

Zum Thema der Klimaveränderungen hatten wir bereits zu unseren 4. Lobbacher Gesprächen im vergangenen Jahr mit sehr großem Publikumsinteresse am 01. + 02.10.18 mit der thematischen Ankündigung „Unser Klima - Noch zu retten?“ Dr. Paul Becker vom Deutschen Wetterdienst Offenbach (Die Geschichte der Wetteraufzeichnung) und Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Wir sind dran - Der Club of Rome meldet sich zu Wort) erfolgreich in die Manfred-Sauer-Stiftung nach Lobbach eingeladen. Daran anknüpfend laden wir Sie heute zu unserer kommenden Veranstaltung am 18. September um 18:30 Uhr in die Manfred-Sauer-Stiftung nach Lobbach ein!

Seit Beginn der Industrialisierung beeinflusst der Mensch massiv die Zusammensetzung der Atmosphäre. In den letzten Jahren stellten Wissenschaftler eine analog zur industriellen Entwicklung verlaufende Beschleunigung der Zunahme der CO2-Konzentration fest. CO2, das u.a. bei der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas entsteht, zählt wie z. B. Methan und Lachgas zu den Treibhausgasen, die bei zunehmender Konzentration in der Erdatmosphäre direkte Ursache der globalen Erwärmung sind. Der mittlere Temperaturanstieg in den vergangenen 100 Jahren, die Zunahme von Wetterextremen mit der Folge schwerwiegender Auswirkungen auf ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Systeme sind schon jetzt Realität. Nicht nur mit steigenden globalen Durchschnittstemperaturen ist zu rechnen, sondern auch beim Verlauf klimatisch wirksamer Meeres-und Luftströmungen sowie der Intensität und Verteilung der Niederschläge werden Veränderungen prognostiziert. Klimamodelle lassen regional vermehrt Hitzewellen und Trockenperioden, aber auch Stürme und Starkregenereignisse erwarten.

Die internationale Staatengemeinschaft hat sich darauf verständigt, zur vorbeugenden Abwehr unkalkulierbarer Risiken die globale Erwärmung auf 2 °C zu begrenzen. Mit dem zum erheblichen Teil vom Menschen verursachten Klimawandel ändern sich auch die Lebensbedingungen des Einzelnen vor Ort. Auch in Deutschland, das eingebettet in die gemäßigte Klimazone Mitteleuropas im Übergangsbereich zwischen nordwestlich maritimem und südöstlich kontinentalem Wettereinfluss liegt, hat sich die Jahresmitteltemperatur im vergangenen Jahrhundert um nahezu 1°C erhöht. Dabei zeigen diese, wie auch die modellierte zukünftige Entwicklung bei der Temperatur und der Verteilung der Niederschläge große regionale und saisonale Unterschiede.

Bereits vor dem Klimagipfel in Durban hat sich die SPD sehr intensiv mit diesen globalen Herausforderungen auseinandergesetzt (vergl. Bericht im SPD-Blatt vorwärts • Marian Bichler • vom 09. November 2011“). Einer der wichtigsten Streitpunkte beim Klimawandel ist das Thema Gerechtigkeit. Schwellenländer fordern ihr Recht auf nachholendes wirtschaftliches Wachstum ein. Sie verlangen zurecht mehr Anstrengungen von den Industrieländern, deren Wohlstand auf dem CO2-Ausstoß in der Vergangenheit aufbaut. Diese betonen dagegen die Notwendigkeit von verbindlichen Emissionsminderungen für alle großen Emittenten.

"Was heißt Gerechtigkeit in einem Feld, das von historischer Ungerechtigkeit, wirtschaftlicher Ungleichheit und der gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft geprägt ist?"

Unter dieser Fragestellung diskutierte bereits damals Frank Schwabe, der klimapolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, mit internationalen Gästen. Die Besetzung des Podiums folgte einer "Fünf-plus-zwei-Logik": Vertreter aus fünf Schwellenländern (China, Indien, Brasilien, Südafrika, Mexiko), diskutierten mit einem Vertreter aus Bangladesch als besonders gefährdetem Entwicklungsland und Deutschland als wohlhabendem Industrieland. "Progressive Lösungsansätze" zu formulieren, war das erklärte Ziel dieser Veranstaltung. https://www.vorwaerts.de/artikel/klima-gerecht

Das Protokoll von Kyōto zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen ist am 11. Dezember 1997 beschlossenes Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) mit dem Ziel des Klimaschutzes. Das am 16. Februar 2005 in Kraft getretene Abkommen legt erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung sind. Bis Anfang Dezember 2011 haben 191 Staaten sowie die Europäische Union das Kyōto-Protokoll ratifiziert. https://de.wikipedia.org/wiki/Kyoto-Protokoll

Zum Thema der Klimaveränderungen hatten wir bereits zu unseren 4. Lobbacher Gesprächen im vergangenen Jahr mit sehr großem Publikumsinteresse am 01. + 02.10.18 mit der thematischen Ankündigung „Unser Klima - Noch zu retten?“ Dr. Paul Becker vom Deutschen Wetterdienst Offenbach (Die Geschichte der Wetteraufzeichnung) und Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Wir sind dran - Der Club of Rome meldet sich zu Wort) erfolgreich in die Manfred-Sauer-Stiftung nach Lobbach eingeladen. Daran anknüpfend laden wir Sie heute zu unserer kommenden Veranstaltung am 18. September um 18:30 Uhr in die Manfred-Sauer-Stiftung nach Lobbach ein!

Zu allen Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Jürgen Berger
Tel. 06223-46060 M 0172-6204777 j.berger@spd-wiesenbach.de

 

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"Das ist ein großartiger Wahlabend, ein überragender Wahlsieg für Peter Tschentscher und die ganze Hamburger SPD! Die erfolgreiche Regierung mit einem Sozialdemokraten an der Spitze kann fortgesetzt werden - denn die SPD macht Politik für alle Menschen und hat den Zusammenhalt der Gesellschaft fest im Blick. Und CDU und FDP haben auch für ihre unverantwortlichen Machtspiele in Thüringen die Quittung bekommen. Aber die beste Nachricht ist: Die Rechtsradikalen müssen heute Abend heftig zittern, ob sie dort in Zukunft noch im Parlament sind. Wir werden auch in Baden-Württemberg gegen die AfD, diese menschen- und demokratieverachtenden Brandstifter weiter kämpfen. Kein Fußbreit dem Faschismus!"