SPD-Basis in Wiesenbach: Erneuerung fängt bei uns an

Veröffentlicht am 23.07.2018 in Aus dem Parteileben
 

Die Sozialdemokratie von der Basis her zu erneuern ist Anspruch der Projektgruppe „SPD erneuern“ im Kreisverband Rhein-Neckar. Dazu trugen viele Genossinnen und Genossen auf der ersten von vier Basiskonferenzen in Wiesenbach wichtige Ideen für den Erneuerungsprozess zusammen. In lebendigem Austausch wurden konkrete Punkte gesammelt und Arbeitsaufträge für die Zukunft formuliert.

„Wir bieten unseren Mitgliedern an, selbst Teil des Erneuerungsprozesses zu sein“ erklärte die stellvertretende Kreisvorsitzende Andrea Schröder-Ritzrau zu Beginn. „Heute geht es also nicht um die Analyse der Bundestagswahl 2017 und auch nicht um den Asylstreit – sondern darum, wie wir in Zukunft kommunizieren und uns positionieren wollen“. Die SPD müsse wieder eine überzeugende Vorstellung von sozialer Gerechtigkeit formulieren, mit der die Menschen etwas anfangen könnten.

Diskutiert wurde entlang der Kernthemen Programm, Organisation, Kommunikation und Sprache sowie Personal. Dazu stellten Mitglieder der Projektgruppe „SPD erneuern“ in kurzen Impulsreferaten wichtige Aussagen und Ideen vor, die bereits auf einer Auftaktveranstaltung erarbeitet worden waren.

Für die Gruppenphase konnte sich jeder je nach Interesse für eines der Themen entscheiden. In diesen Kleingruppen erarbeiteten die Teilnehmer Vorschlägen zur Erneuerung, die vor Ort umgesetzt werden können. Grundlage war dazu die Fragestellung: Was wollen wir ändern? Was ist gut ist und sollte weiter gestärkt werden? Wohin soll sich die Sozialdemokratie im kommenden Jahrzehnt entwickeln?

„Es ist herrlich, so lebhaft und konstruktiv zu diskutieren und damit neue Impulse für die politische Arbeit zu setzen“, fasste Dominique Odar, Kandidatin für das Europaparlament aus Mühlhausen, den Mehrwert der Veranstaltung zusammen.

Auf die Basiskonferenz in Wiesenbach folgen noch drei weitere in Leimen, Hockenheim und Schriesheim. Anschließend werden alle Ideen in einem Papier zusammengetragen, dass dann auf einer Kreismitgliederversammlung im Herbst verabschiedet werden soll.

 

Homepage SPD Rhein-Neckar

Unser Abgeordneter im Landtag

Jan-Peter Röderer MdL

Neues aus dem Land

Daniel Born( „Missmanagement der Wirtschaftsministerin und CDU-Seilschaften kosten das Land Millionen“ : https://www.spd-landtag-bw.de/spd-zum-abschlussbericht-des-untersuchungsausschusses-baden-wuerttemberg-haus/

"Das Wahlergebnis ist bitter für die SPD", sagt der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch. "Und es ist doppelt frustrierend, dass gerade Parteien der derzeitigen Bundesregierung deutliche Einbußen hinnehmen müssen. Das darf man nicht übersehen und auch nicht wegdiskutieren."

Stoch fordert ein, Lehren zu ziehen: "Die SPD darf sich nicht länger in dauernde Kleinkriege ziehen lassen, die alle Leistungen der Regierung überschatten. Unsere Partei muss den Führungsanspruch in dieser Bundesregierung klarmachen. Und sie muss deutlicher zu der Politik stehen, die wir machen und die jetzt gemacht werden muss für dieses Land. Hoffentlich haben jetzt alle den Schuss gehört."

Das Rentenpaket II ist am heutigen Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet worden. Noch vor der Sommerpause soll es vom Deutschen Bundestag sowie dem Bundesrat beschlossen werden. Dazu äußert sich Andreas Stoch, Vorsitzender der SPD Baden-Württemberg, wie folgt:

"Heute hat das Bundeskabinett das Rentenpaket II beschlossen. Und das bedeutet für die Menschen in Baden-Württemberg ganz konkret: Stabile und sichere Renten statt arbeiten bis 70!

Die SPD konnte im Bund die seit Monaten andauernden liberal-konservativen Angriffe auf die Rente abwehren. Es gibt keine Rentenkürzungen und keine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters! Und: Wer mindestens 45 Jahre Beiträge gezahlt hat, wird auch zukünftig im entsprechenden Alter vorzeitig abschlagsfrei in Rente gehen dürfen. Diese Möglichkeit einer vollen Rente nach einem vollen Erwerbsleben möchte die Union am liebsten abschaffen. Das wird es mit der SPD nicht geben!

Die baden-württembergische Carlo-Schmid-Stiftung zeichnet in diesem Jahr das Medienhaus ‚Correctiv‘ für seinen herausragenden Beitrag zur Stärkung der Demokratie aus. Der Carlo-Schmid-Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird dem Medienhaus bei einer Veranstaltung am 6. Juli 2024 in Mannheim verliehen.

 

Neues aus Berlin

Sachliche Information statt Lügen, Hass und Hetze: Demokratische Parteien von der SPD über die Union bis zur Linken haben sich einen gemeinsamen Verhaltenskodex für fairen Wahlkampf auferlegt - und schließen eine Kooperation mit der rechtsextremen AfD aus.

19.03.2024 09:56
Nord-Süd - Neu denken.
Wenige Tage nach seiner Reise nach Namibia, Südafrika und Ghana hat der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil auf der Veranstaltung "Nord-Süd - Neu denken" eine programmatische Rede zu einer modernen Nord-Süd-Politik gehalten.

Wir machen Wirtschaftspolitik für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, nicht für Lobbyverbände. Das ist soziale Politik für Dich.