SPD fordert echte Verbesserung beim Klassenteiler

Veröffentlicht am 21.02.2006 in Landespolitik
 

Ute Vogt: „Die groß angekündigte Senkung des Klassenteilers ist nichts an-deres als Trickserei“

Die Ankündigung der Landesregierung, den Klassenteiler in der Grundschule auf 28 ab-zusenken, ist nach Ansicht der SPD-Landesvorsitzenden und Spitzenkandidatin Ute Vogt ein weiteres Indiz für die „Ankündigungspolitik“ von Ministerpräsident Oettinger. Bei ge-nauerem Hinsehen zeige sich nun, dass die versprochene Absenkung der Klassengrößen in der Grundschule in vielen Fällen in das genaue Gegenteil verkehrt werde, so Vogt. „Die groß angekündigte Senkung des Klassenteilers ist nichts anderes als Trickserei.“ Der ent-sprechende Organisationserlass sehe nämlich vor, dass künftig die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Klasse 1 und 2 zusammengezählt und erst dann der Teiler von 28 ange-wandt werden soll. In vielen Fällen bedeute dies keine Verbesserung, sondern im Gegen-teil eine Verschlechterung der Bedingungen an den Grundschulen. Vor diesem Hinter-grund forderte Vogt die Landesregierung auf, ihre Versprechungen auch umzusetzen und für eine echte Verbesserung beim Klassenteiler zu sorgen.

In diesem Zusammenhang verwies Vogt darauf, dass die letzte Absenkung des Klassen-teilers vorgenommen wurde, als die SPD in der Zeit der Großen Koalition Regierungsver-antwortung trug. Die SPD wollte schon damals den Klassenteiler auf 28 absenken, die CDU jedoch hatte nur einer Absenkung auf 31 zugestimmt.

Nathalie Nieding
Pressereferentin

 

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