Wiesenbacher Ferienkinder forschen mit Ihren (fast allen)Sinnesorganen

Veröffentlicht am 14.08.2017 in Ortsverein
 

Können Fische hören? Ja, und das obwohl Fische keine Ohren haben. Dies und vieles mehr konnten die Wiesenbacher Kinder bei Ihrem Besuch im interaktiven naturwissenschaftlichen Zentrum der ExploHeidelberg-Ausstellung kennenlernen.

Doch zuerst nochmals zu den Fischen. Das Hauptsinnesorgan der Fische ist das Seitenliniensystem, ein hochsensibler Ferntastsinn, mit dem die Tiere Erschütterungen, Strömungen und eben auch die Töne im Wasser wahrnehmen können. Dies und vieles mehr konnten 11 Wiesenbacher Kinder neben anderen Grundphänomene der Naturwissenschaften in dieser Ausstellung erkunden. [Explo – explorare, zu deutsch: auskunden oder eben erkunden].

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu den optischen Täuschungen und visueller Phänomenen hörten wir interessante Erklärungen

Unter der fast schon professioneller Anleitung von jungen Pädagogik-Studenten konnten die Kinder erste Versuche zur optischen Täuschung machen. Anschließend setzen sie sich selbstständig mit den vielfältigen Exponaten der Ausstellung auseinander. In Kleingruppen erkunden sie den Spiegelraum, die verschiedenen Hörmuscheln, den Hörschlauch, die Duftstation und vieles mehr. Das Highlight war dabei die Tierstimmen-Station, an der immer zwei Spieler die Tierstimmen oder auch die Ohren zuordnen konnten.

Während der gesamten Besuchszeit konnten die Kinder Ihre Begleiter und die Studenten fragen und Hilfestellungen und Erklärungen erhalten. Und dort gab es vieles an Exponaten spielerisch zu erleben und zu begreifen. Forschung und Wirtschaft arbeiten in dieser Einrichtung eng zusammen, um Wissenschaft begreifbar, spannend und herausfordernd zu machen. So wird Neugier und der Entwicklungsgeist unserer Kinder gestärkt.

Nach einem kurzen Abstecher auf den Spielplatz der neuen Kinderklinik ging es noch in den Botanischen Garten der Uni Heidelberg, wo die Kinder Frösche und Lurche in den Wasserbecken nachspüren konnten.

Glücklich und mit vielen neuen Eindrücken versehen ging es daran anschließend wieder mit Bussen du Bahnen des VRN nach Wiesenbach zurück. Was für ein toller Ferientag.

Weitere Bilder im Fotoalbum

 

Unser Abgeordneter im Bundestag

für uns im Bundestag

Gemeinsam mit den Jusos und Ladenbesitzerinnen und -besitzern aus Wiesloch und Umgebung habe ich eine Spendenaktion des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden (PZN) unterstützt. Viele Stationen des PZNs in Wiesloch sind auch zur Adventszeit voll belegt. Das weiß Nicole Schneider aus Erfahrung. Sie ist Krankenschwester auf der geschlossenen Station der Abteilung Sucht. Viele Patientinnen und Patienten hätten ein kompliziertes Verhältnis zu ihren Familien und so ist gerade die Adventszeit für sie besonders

11.12.2017 15:38
Berliner Zeilen 13/17.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, der Bundesparteitag der SPD hat beschlossen, dass wir Gespräche über eine mögliche Regierungsbildung ergebnisoffen führen werden. Bevor Koalitionsverhandlungen kommen, wird ein Sonderparteitag entscheiden. Die Mitglieder haben das letzte Wort, falls ein Koalitionsvertrag zustande kommt. Das ist auf der Linie der allermeisten Zuschriften, die mich erreichen, und der guten Diskussion, die wir auf einer Mitgliederkonferenz in Leimen hatten. Dort haben sich 84 %

Über 100 SPD-Mitglieder aus dem Wahlkreis Rhein-Neckar sind meiner Einladung gefolgt und nach Leimen gekommen. Thema der kurzfristig einberufenen Mitgliederkonferenz war, welchen Kurs die Partei nach dem Abbruch der Sondierungsgespräche durch die FDP einschlagen soll. Ich wollte wissen, was die Mitglieder darüber denken, um beim Bundesparteitag im Interesse der Mitglieder abzustimmen. Die Genossinnen und Genossen diskutierten intensiv über den bundespolitischen Kurs der SPD und die möglichen Optionen: Neuwahlen, SPD-geführte oder

Neues aus dem Land

"Ich unterstütze den Vorschlag, nun in Sondierungsgespräche mit CDU und CSU zu gehen - und zwar konstruktiv und weiterhin ergebnisoffen, ausdrücklich. Klar ist: Das werden keine einfachen Sondierungen. In jedem Fall reden wir über eine mögliche Regierungsbildung anhand von Inhalten. Es geht um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, um soziale Sicherheit, um die Erneuerung unseres Landes. Ja oder Nein - und wenn Ja wie -, das kann nur anhand von Inhalten beurteilt werden. Ein Weiter-so gibt es in keiner Konstellation. Und auf eine Selbstinszenierung wie in den Jamaika-Sondierungen können wir gut verzichten."

Vor den Warnstreiks von verdi an den Uniklinika in Tübingen und Freiburg diese Woche erklärt sich die SPD Baden-Württemberg solidarisch mit den Beschäftigten. "Das ganze Pflegesystem ist völlig unterfinanziert und die Beschäftigten in der Pflege völlig überlastet. So kann es nicht weitergehen", sagte SPD-Generalsekretärin Luisa Boos. "Das Thema hat im Bundestagswahlkampf eine große Rolle gespielt, jetzt redet kaum mehr jemand davon. Es wird Zeit, dass wir gemeinsam mit den Beschäftigten den politischen Druck erhöhen."

Leni Breymaier und Ute Vogt sind beim Bundesparteitag in den Parteivorstand gewählt worden. Sie gehören nun zu den insgesamt 35 Beisitzern, Vogt war dies bereits. „Ich freue mich, dass wir von zwei starken Frauen im PV vertreten werden. Wir werden Hand in Hand an der Erneuerung der SPD weiterarbeiten“, so Generalsekretärin Luisa Boos. Breymaier wurde in der Nachfolge von Vogt auch ins Präsidium gewählt. Peter Friedrich, acht Jahre für die SPD Baden-Württemberg im Vorstand, hatte nicht erneut kandidiert. Dem ehemaligen Europaminister wurde herzlich gedankt.