Die Lobbacher Gespräche starten in die 3. Runde

Veröffentlicht am 07.08.2018 in Ankündigungen
 

 

Spiegel-Journalist Markus Feldenkirchen diskutiert mit uns „Die Schulz-Story "

In der Königsdisziplin für Journalisten gewann Markus Feldenkirchen vom SPIEGEL mit seiner Langzeitreportage über den Wahlkämpfer Martin Schulz den begehrten Nannen- Journalisten-Preis. An diesem Freitagabend, 17.8.2018 in der Manfred Sauer Stiftung Lobbach geht es nur vordergründig um eine Nachlese des letzten Wahlkampfes und um die Person Martin Schulz, die von Feldenkirchen während des Wahlkampfes begleitet wurde.

Die Berliner Chaostage waren ungewöhnlich lang. Fast ein halbes Jahr seit der Bundestagswahl im September hat es gedauert, bis sich die Politik entschieden hat in einer Großen Koalition weiterzumachen wie bisher. Die tragischste Rolle bei diesem Spiel hatte ein Mann inne, der als 100prozentiger Hoffnungsträger gestartet war und der im Nichts endete: „Martin Schulz“.

Keine andere Kanzlerkandidatur in der Geschichte der Bundesrepublik verlief ähnlich dramatisch wie die Schulz-Kandidatur. Nach seiner Nominierung Ende Januar 2017 schoss die SPD in den Umfragen von rund 20% auf über 30% und überholte sogar die Union. Über Nacht stieg Schulz zum fröhlichen Retter der todtraurigen SPD auf. Um ihn entwickelte sich ein Personenkult, der kurz an den Hype um Barack Obama erinnerte. Im März 2017 erhielt Schulz bei seiner Wahl zum Parteivorsitzenden 100% der Delegiertenstimmen, ein Ergebnis, das man in Deutschland bislang vor allem von Erich Honecker kannte und in einer demokratischen Partei schon fast unanständig wirkte. Sechs Monate später erzielte Schulz bei der Bundestagswahl mit 20,5% das schlechteste Ergebnis der SPD in der Geschichte der Bundesrepublik, Weitere 5 Monate später hatte man ihn vom Hof gejagt. Wie konnte er vom glaubwürdigsten zum unglaubwürdigsten Politiker des Landes werden?

Der Spiegel-Reporter Markus Feldenkirchen hat Schulz während des Wahlkampfs begleitet und eine spektakuläre Geschichte veröffentlicht. Herausgekommen sei mit "Mannomannomann" ein meisterhaftes Psychogramm, ein Lehrstück über die Gesetze des Wahlkampfs, urteilte die Jury des Nannen-Preises. Schulz habe sich gegen die Pressestelle gestellt und ihn in seiner Nähe zugelassen, erläuterte Feldenkirchen, nur so konnte ihm dieses Porträt überhaupt gelingen.

Termin: Freitag, 17.08.2018 ab 19:00 Uhr, Manfred Sauer Stiftung – Lobbach
mit organisatorischer Unterstützung des SPD-Ortsverein Wiesenbach

Diese Spiegel-Geschichte kam vor wenigen Tagen ergänzt als Buch auf den Markt - Titel: "Die Schulz-Story. Ein Jahr zwischen Höhenflug und Absturz“ und kann auch vor Ort erworben und signiert werden.

 

Unser Abgeordneter im Bundestag

für uns im Bundestag

11.06.2019 08:55
Berliner Zeilen.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, auf solche Stunden und Tage in der SPD könnten wir alle auch gut verzichten. Andererseits: Wie immer muss es jetzt auch wieder weitergehen. In der Bundestagsfraktion haben wir mit Rolf Mützenich einen wunderbaren Kollegen für den Übergang bestimmt, den ich mir eigentlich auch für mehr als den Übergang vorstellen könnte. Und die Arbeit geht auch weiter… Wir haben am Freitag ein großes

Noch einmal jung sein und die Welt bereisen, das wünscht sich jeder. Für Schülerinnen, Schüler und junge Berufstätige aus den USA könnte dieser Wunsch in Erfüllung gehen, voraussetzt es findet sich eine Gastfamilie in Deutschland für das Schuljahr 2019/2020. Ein internationaler Austausch, wie ihn dieses Programm anbietet, ist gerade für junge Leute unendlich wichtig. Ich hoffe sehr, dass sich auch im Wahlkreis Rhein-Neckar noch Gastfamilien finden. Im Auftrag des Deutschen

Die islamische Religionsgemeinde IGMG hatte zum gemeinsamen Fastenbrechen eingeladen und Vertreter der Walldorfer Kirchen, Parteien und weiterer Organisationen waren der Einladung gefolgt. Das gemeinsame Fastenbrechen fand zum fünften Mal statt. Es wurde 2015 ins Leben gerufen als sich Walldorfer Religionsgemeinschaften gemeinsam um die Unterstützung der ankommenden Flüchtlinge kümmerten. Unter den Gästen war auch die Vorsitzende der SPD Walldorf, Dr. Andrea Schröder-Ritzrau und Vorstandsmitglied Akif Ünal, um sich beim gemeinsamen Essen

Neues aus dem Land

1. Solidarischer Umgang: Wir in Baden-Württemberg haben unsere Lektion gelernt. Eine Partei, die Solidarität zu ihren Grundwerten zählt, muss diese auch im Umgang miteinander leben.

2. Parteiführung auf breitem Fundament: Die zukünftige Parteiführung darf nicht im Hinterzimmer "ausgekungelt" werden. Wir fordern bei dieser Entscheidung eine Einbindung der Mitglieder. Dabei ist auch eine Vorwahl wie in anderen europäischen Ländern denkbar, an der nicht allein Parteimitglieder teilnehmen. Unabhängig davon, für welches Führungsmodell sich die SPD entscheidet, müssen die zu wählende Parteispitze und die Partei den Grundsatz der Solidarität aber auch leben.

3. Inhaltliche Klarheit: Die SPD muss Klarheit schaffen, welche Vorhaben in der Großen Koalition noch umgesetzt werden müssen. Dazu gehören zum Beispiel das Klimaschutzgesetz und die Grundrente. Diese Initiativen sind originäre Anliegen der SPD.

4. Überprüfung der GroKo: Die Entscheidung, ob wir Teil der Bundesregierung bleiben, erfolgt gemäß Koalitionsvertrag durch eine offene und transparente Überprüfung (Revisionsklausel) bei einem Bundesparteitag im Dezember 2019.

5. Neues Grundsatzprogramm: Unabhängig von der Frage der Regierungsbeteiligung treten wir für die Erarbeitung eines neuen, sozialökologisch ausgerichteten Grundsatzprogramms der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ein.

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch erklärt zum angekündigten Rücktritt der Partei- und Fraktionsvorsitzenden Andrea Nahles:

"Dieser Rücktritt überrascht mich, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Natürlich ist er zu respektieren, denn der persönliche Druck auf Andrea Nahles ist mit jedem Tag weiter bis ins Unermessliche gestiegen. Dennoch bedaure ich diesen Schritt. Viele Probleme, in denen die SPD steckt, sind nicht erst in der Amtszeit von Andrea Nahles entstanden. Aber das Entscheidende ist doch: Wir haben in der SPD bundesweit bislang keinen Plan B - weder inhaltlich noch programmatisch noch personell.

Wir müssen uns jetzt alle zusammenreißen und in den kommenden Tagen in hoher Verantwortung gegenüber unserer Partei und unseren Mitgliedern miteinander diskutieren und miteinander handeln - und zwar mit kühlem Kopf und heißem Herzen. Es geht hier um den Fortbestand der deutschen Sozialdemokratie."

Das Bündnis für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg steht: Zwölf Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um sich neben dem Ausbau und der Qualitätsentwicklung für Gebührenfreiheit in der frühkindlichen Bildung stark zu machen. Den Bündnispartnern geht es dabei darum, Familien zu entlasten, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf voranzutreiben, mehr Bildungsgerechtigkeit und gleiche Lebensverhältnisse im Südwesten zu schaffen - und nicht zuletzt Kinderarmut zu bekämpfen, die es auch in Baden-Württemberg gibt. Bei der Vorstellung des Bündnisses am 29. Mai in Stuttgart haben die Partner ihre Motivation und ihre Beweggründe im Einzelnen dargelegt.

Mehr Infos hier.