Nachruf auf Fredy Busse: Engagierter Bürger, leidenschaftlicher Gemeinderat, aktiver Sozialdemokrat

Veröffentlicht am 11.08.2018 in Kreisverband
 

Fredy Busse, früherer Ortsvereinsvorsitzender der SPD Hemsbach, ehemaliges Mitglied im SPD-Kreisvorstand und bis zuletzt als Stadtrat und Fraktionsvorsitzender der SPD im Hemsbacher Gemeinderat, ist tot. Er wurde 65 Jahre alt.

Der gebürtige Mecklenburger kam Ende der 50er Jahre mit seiner Familie in den Westen. In Mannheim wuchs er auf, studierte Sozialarbeit und startete parallel dazu seine politische Arbeit bei den Jusos – in Hemsbach. Dort initiierte Fredy zusammen mit Jugendlichen das Jugendzentrum, das schließlich im Gemeinderat auf Antrag der SPD-Fraktion 1973 beschlossen wurde.

Vom Juso-Sprecher arbeitete er sich hoch bis an die OV-Spitze: 1991 bis 2004 hatte Fredy Busse den Vorsitz des Hemsbacher SPD-Ortsvereins inne, sieben Jahre amtierte er als Kassier. Auch die SPD Rhein-Neckar erkannte seine Qualitäten: Ab Mitte der 1990er Jahre gehörte er rund zehn Jahre dem SPD-Kreisvorstand an.

Bereits 1994 wurde Fredy das erste Mal in den Gemeinderat gewählt, dem er mit einer kurzen Unterbrechung bis zu seinem Tod angehörte. Er war kein Mann der lauten Worte, wohl aber wortgewandt und diskussionsfreudig. 2003 wurde er gar als Bürgermeisterkandidat aufgestellt. Viele Jahre war Fredy Busse Vorsitzender der SPD-Fraktion, ausgezeichnet mit der goldenen Ehrennadel des Gemeindetages.

Auch außerhalb der Politik war er vielfach engagiert und in zahlreichen Vereinen Mitglied – im DRK ebenso wie im Partnerschaftsverein oder bei der Arbeiterwohlfahrt, die er 14 Jahre leitete.

Fredy wird uns fehlen.

 

Homepage SPD Rhein-Neckar

Unser Abgeordneter im Bundestag

für uns im Bundestag

Am Samstag habe ich bekanntgegeben, dass ich als Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg kandidiere. Dieser Schritt ist notwendig. Die Lage ist zu ernst, um darum herumzureden: Die SPD droht in Baden-Württemberg bedeutungslos zu werden. Wir müssen jetzt das Ruder herumreißen. Meine Kandidatur ist ein Angebot an die ganze Partei. Ich rufe alle auf, dabei mitzuhelfen, die SPD Baden-Württemberg wieder in die Offensive zu bringen und sie zu einer Landespartei zu machen, die strategisch

Ich will Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg werden. Das habe ich heute auf einer Konferenz der SPD-Kreisvorsitzenden in Stuttgart bekanntgegeben. Die Lage der SPD in Baden-Württemberg lässt sich nicht schönreden, aber sie lässt sich ändern. Die SPD muss wieder die Partei des Fortschritts werden. Wenn wir Baden-Württemberg zum fortschrittlichsten Bundesland machen wollen, müssen wir die modernste Landespartei werden. Dafür brauchen wir eine SPD, die strategisch und organisatorisch voll auf der Höhe der

Wir leben in ziemlich verrückten Zeiten und auch durch die neuen Medien prasseln täglich unzählige Informationen auf uns ein. Die Herausforderung unserer Zeit ist es, Fakten von Fakes zu unterscheiden, und deshalb ist es wichtig, dass junge Menschen durch politische Bildung zu mündigen Staatsbürgern werden. Wie das geht, darüber spreche ich am Donnerstag, den 4. Oktober, um 18:30 Uhr im JUMP (Bahnhofstr. 5) in Walldorf mit dem Präsidenten der Bundeszentrale für

Neues aus dem Land

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier erklärt zur geplanten Spitzenkandidatur von Katarina Barley für die Europawahl: "Was für eine großartige Nachricht: Eine Europäerin für Europa! Ich kann mir für die deutsche Spitzenkandidatur der SPD keine bessere Persönlichkeit vorstellen."

"Die Genossinnen und Genossen in Bayern haben einen guten und soliden Wahlkampf geführt. Für sie und ihre Spitzenkandidatin Natascha Kohnen gab es keinen Rückenwind aus Berlin. Das Ergebnis der SPD ist bitter für uns alle.

Der politische Wecker der Republik hat heute in Bayern sehr laut geklingelt. Ich habe ihn gehört. Es wird nicht reichen, unsere Politik besser zu erklären. Wir werden eine Politik machen müssen, die sich auch selbst erklärt.

Der SPD-Landesvorstand hat am Donnerstagabend die Durchführung einer Mitgliederbefragung zum Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg beschlossen. Bereits zuvor hatten sich beide Bewerber um den Landesvorsitz, Leni Breymaier und Lars Castellucci, für eine solche Befragung der Parteibasis ausgesprochen. Die Mitgliederbefragung wird aus organisatorischen und zeitlichen Gründen ausschließlich per Briefwahl stattfinden. Der Zeitraum der Befragung ist vom 1. bis 19. November. Die Unterlagen gehen den Mitgliedern postalisch zu. Geplant ist, dass sich die Bewerberinnen und Bewerber zwischen dem 27. Oktober und dem 11. November in vier Regionalkonferenzen im Land vorstellen. Die genauen Termine werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.