Mitgliedervotum: 160 neue Mitglieder in Rhein-Neckar

Veröffentlicht am 08.02.2018 in Bundespolitik
 

Im Zuge der Verhandlungen über eine schwarz-rote Koalition und dem anstehenden Mitgliedervotum verzeichnet der SPD-Kreisverband Rhein-Neckar zahlreiche Eintritte. „Das ist eine beachtliche Zahl an Neumitgliedern! Für viele ist wahrscheinlich der Mitgliederentscheid ausschlaggebend. Wir gehen aber nicht davon aus, dass die Mehrheit der Neuen mit Nein stimmen möchte“, sagte der Kreisvorsitzende Thomas Funk.

Bis zum Stichtag am 6. Februar konnten 160 Neueintritte registriert werden. Die überwiegende Mehrheit ist seit dem Bundesparteitag Ende Januar beigetreten. Damit hat die SPD in Rhein-Neckar an Mitgliedern seit Jahresbeginn um 4 Prozent zugelegt.

„Natürlich freuen wir uns sehr über die neuen Gesichter und hoffen, dass sie uns treu bleiben und sich aktiv beteiligen“, so Funk weiter. Eine lebendige Demokratie sei nur mit lebendigen Parteien möglich. Und die Parteien sind darauf angewiesen, dass sich möglichst viele Menschen beteiligen.

„Das sorgt für mehr Vielfalt, für mehr Meinungen und mehr Sichtweisen und das kann uns nicht schaden“, bekräftigte Funk seine Freude über die neuerliche Eintrittswelle. Der Kreisverband wird sich nun um die Neumitglieder bemühen, sie in der Partei willkommen heißen und ihnen die Möglichkeiten zum Engagement aufzeigen.

Einen besonderen Dank richtet der Kreisvorstand Rhein-Neckar an die hauptamtlichen Mitarbeiter im Regionalzentrum in Heidelberg. Diese hatten in den letzten Wochen nicht nur die Neueintritte in Rhein-Neckar, sondern auch in Mannheim und Heidelberg zu betreuen. Dies führte zu einer erheblichen Mehrbelastung neben dem alltäglichen Geschäft.

„Wir können uns glücklich schätzen, dass wir so engagierte und unermüdliche Leute haben“, äußerte Funk mit Blick auf die große Leistung der Mitarbeiter. Bereits im vergangenen Jahr nach der Wahl von Donald Trump, aber auch nach der Bundestagswahl kam es zu vermehrten Eintritten.

„Das zeigt ja, dass die SPD trotz aller Unkenrufe als attraktive Partei mit einer guten Streitkultur wahrgenommen wird“, kommentierte der Pressereferent Klaus-Henning Kluge die aktuelle Entwicklung.

 

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