Sozialer Wohnungsbau – auch in Wiesenbach!

Veröffentlicht am 01.04.2019 in Kommunalpolitik
 

Die Wiesenbacher SPD beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit dem Thema sozialer Wohnungsbau. Bereits zum Neujahresempfang 2017 hatte die SPD sich diesem Thema gewidmet. Mit dem Impulsreferat „Wohnungsnot kommunal begegnen - Soziale Mietwohnraumförderung" hatten wir Reiner Nimis, ehem. Mitglied im Aufsichtsrat der Baugenossenschaft Neu Heidelberg, eingeladen, damit sich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger ein Bild über die Arbeit von Wohnbaugenossenschaften bilden können. Und auch danach hatte sich der Ortsverein und allen voran unsere drei Gemeinderäte (Jürgen Berger, Sabine Gora und Ulrich Buck) vertieft mit diesem Thema auseinandergesetzt.

Zum einen resultierte daraus ein Antrag, den die Wiesenbacher SPD in den Kreisparteitag der SPD Rhein-Neckar eingebracht hat. In diesem wird gefordert, dass sich der SPD – Landesvorstand, die SPD Landtagsfraktion sowie die Landesgruppe des Bundestags sich verstärkt für sozialen Wohnungsbau einsetzen. Es soll umgehend zu einer Wiederbelebung und zu Neugründungen von gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaften für die Erstellung von bezahlbarem Wohnraum kommen. Die neuzugründenden gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften müssen durch finanzielle Maßnahmen dabei so gestärkt werden, dass neue Konzepte für innovative und integrative Wohnanlagen umgesetzt werden können. Dieser Antrag wurde einstimmig von den anwesenden Mitgliedern der SPD Rhein-Neckar angenommen.

Aber natürlich setzen wir uns auch dafür ein, dass hier, in Wiesenbach, die immer spürbarer werdende Wohnungsnot gelindert wird. Während der Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten stellte Herr Grabenbauer die Erschließung eines weiteren Neubaugebiets in Aussicht. Es wäre eine Option den langsam ausufernden Kosten für das neue Gebäude für den Regenbogenkindergarten sowie für die Kernzeitbetreuung der Schule neue Einnahmen entgegenzusetzen. Grundsätzlich ist die SPD-Fraktion bereit ein neues Gebiet zur Bebauung mit zu tragen. Für die SPD-Fraktion gilt jedoch folgender Vorbehalt: In diesem neuen Bebauungsplan wäre festzulegen, dass für jedes neue Einfamilienhaus auch ein Grundstück für ein neues Mehrfamilienhaus mit mindestens 3 besser 6 Wohnungen ausgewiesen werden muss. Denn wie Herr Grabenbauer während der Fragezeit seiner Vorstellung bestätigte, gelte es die Art der Bebauung zu steuern und den Geländeverbrauch so niedrig wie möglich zu halten.

 

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