Wiesenbach erhält großen Zuschuss vom Bund für den digitalen Ausbau der Grundschule!

Veröffentlicht am 22.10.2019 in Landespolitik
 

Mit dem DigitalPakt Schule des Bundes sollen digitale Lehr- und Lernmethoden mehr Bedeutung im Unterricht und im Schulalltag erhalten, denn Digitalisierung prägt bereits heute unser aller Leben. Die notwendigen digitalen Kompetenzen sollen unsere Kinder von Anfang an in der Schule vermittelt werden. Damit dies gelingt, benötigen die Schulen neben einem technisch-pädagogischen Konzept eine gute digitale Ausstattung.
    
Der Bund stellt dafür in einem Sondervermögen 5 Milliarden Euro bereit. Für Baden-Württemberg stehen circa 650 Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung. Zuvor hatten Bundestag und Bundesrat sogar das Grundgesetz geändert, um damit die verfassungsrechtliche Grundlage für den DigitalPakt Schule zu schaffen. Ein Vorhaben, das zunächst auf starke Ablehnung der grün-schwarzen Landesregierung in Baden-Württemberg traf.

 „Jetzt ist es soweit: Bund und Länder haben alle rechtlichen und verwaltungstechnischen Voraussetzungen geschaffen und der Weg ist frei, dass auch die Schulen im Wahlkreis Rhein-Neckar mit rund 10,1 Millionen Euro gefördert werden können“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete für diesen Wahlkreis, Lars Castellucci.

Wiesenbach kann sich über die stolze Fördersumme in Höhe von 29.600 EUR freuen! „Ich freue mich sehr, dass viele Schulen in meinem Wahlkreis nun die finanziellen Mittel bekommen, um dringend notwendige Investitionen in ihre digitale Ausstattung auf den Weg zu bringen“, so Castellucci weiter.

Der Gemeinderat hatte sich bereits im Frühjahr mit der Rektorin der Grundschule, Frau Rosse-Gollinger, betroffen, um zu erfahren, welches Konzept die Grundschule Wiesenbach bevorzugt. Die SPD-Gemeinderäte Ullrich Buck und Jürgen Berger wollen die Grundschule unterstützen, die notwendigen Fördergelder zu kommen. Und auch Lars Castellucci hofft, dass die Landesregierung keine unnötigen Hürden aufbaut. „Es würde mich sehr ärgern, wenn die Gelder für unsere Schulen verfallen oder umverteilt würden. Dafür muss die Landesregierung ihre ursprünglichen Bedenken hintenanstellen und das Antragsverfahren für die Kommunen so unbürokratisch wie möglich machen. Wir sollten nun alle an einem Strang ziehen, dass die Fördermittel auch zu 100 Prozent dort ankommen, wo sie gebraucht werden: in unseren Schulen vor Ort.“ mb

 

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