18.10.2026 in Ankündigungen

30. Lobbacher Gespräche - Künstliche Intelligenz

 

„Künstliche Intelligenz und menschliche Gesellschaft“ lautet das Thema der 30. Lobbacher Gespräche am 28. Oktober 2026 um 18:30 Uhr in der Manfred-Sauer-Stiftung. Gesprächsgast ist dabei Frau Prof. Christiane Woopen, langjährige Präsidentin des Deutschen Ethikrates.


Das Display einer Waschmaschine, der Touchscreen eines Smartphones oder Bedienpulte an Fertigungsmaschinen: Die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine (HMI – Human Machine Interface) ermöglicht uns die Interaktion. Sie übersetzt die Aktionen des Menschen in Befehle für die Maschine, die uns dann die Ergebnisse verständlich anzeigt.
Bisher war dabei unbestritten, dass der Mensch durch seine überragende Intelligenz seine Umgebung -also Natur und Technik- selbstverständlich beherrscht. Er gewährleistete auch, dass alles nach den Maßgaben seiner ethischen und moralischen Vorstellungen funktioniert und abläuft.
Doch was passiert, wenn eine Maschine plötzlich in der Lage ist, selbständig Denkprozesse zu entwickeln ?

Wenn sie möglicherweise Aktionen startet, die vielleicht nicht unbedingt den Wertvorstellungen einer Gesellschaft entsprechen oder sie sogar auf den Kopf stellen?
Ob der Mensch in seinem Streben nach verantwortlichem Handeln gestärkt oder geschwächt wird, hängt vermutlich davon ab, wie und zu welchem Zweck KI genutzt wird, wie ihre Ziele definiert werden und vor allem: wer sie definiert …
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Der Ethikrat hat sich darüber Gedanken gemacht und seine langjährige Präsidentin, Frau Prof. Christiane Woopen, wird bei den 30. Lobbacher Gesprächen die Überlegungen vorstellen und zur Diskussion stellen.
Dazu laden wir herzlich ein.

18.10.2026 in Gemeindenachrichten

Nach Orbán - Was bleibt von den rechten Netzwerken?

 

Vorträge und Diskussion in Wiesenbach 8.Okt 2026

Unbekannt? Unwichtig? Ignoriert? Sicher waren viele der etwa 50 Zuhörerinnen und Zuhörer überrascht, wie tief und umfassend rechtsextreme Netzwerke inzwischen ihr oft völkisch-nationales Gedankengut verbreiten und offen als Gegner freiheitlich demokratischer Staaten auftreten. Und Budapest, Hauptstadt Ungarns, war – ist? – das europäische Netzwerk-Zentrum mit weltweiten politischen und finanziellen Verbindungen. Die Kommission gegen Rechts (KggR) der SPD-Rhein-Neckar und der SPD-Ortsverein Wiesenbach luden dazu ein, dieses wichtige Thema näher kennen zu lernen und darüber zu diskutieren.

 

Als Vortragende konnten Fabiola Ermer und René Repasi (MdEP) gewonnen werden. Georg Weiß führte durch die Veranstaltung. Er stellte zunächst die KggR vor und deren bisherige Arbeit, beispielsweise zum Umgang mit Stammtischparolen und die Organisation öffentlicher Vorträge z.B. zu den ‘Un-Sozialen Medien‘ oder zu ‘Ideologie und Netzwerke der grauen Wölfe‘.

 

An diesem Abend ging es um die rechtsnationalen Strukturen, die in Ungarn unter Viktor Orbán entstanden. Nach 16 Jahren wurden er und seine illiberale Regierung mit ihrem Anti-EU-Kurs im April 2026 abgewählt. Péter Magyar errang mit der Tisza-Partei die Zwei-Drittel-Mehrheit mit dem Wahlversprechen, Orbáns Systemumbau wieder rückgangig zu machen.

 

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04.10.2026 in Ankündigungen

Nach Orbán - Was bleibt von den rechten Netzwerken?

 

Die Kommission gegen rechts der SPD Rhein-Neckar und die SPD Wiesenbach laden am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um 19:00 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung in den Ratssaal des Bürgerhauses Wiesenbach ein.

Zu Gast sind Fabiola Ermer und René Repasi MdEP. Gemeinsam wird der Frage nachgegangen, was nach dem Regierungswechsel in Ungarn von den über Jahre gewachsenen rechten Netzwerken und Strukturen bleibt und welche Bedeutung diese für Europa haben.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Für die Anreise werden Fahrgemeinschaften organisiert. Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht oder anbieten kann, darf sich gerne melden.

28.09.2026 in Gemeindenachrichten

Lobbacher Gespräche: ZUSAMMENwachsen

 

Am 15.September fanden die 29. Lobbacher Gespräche statt unter maßgeblicher Beteiligung der Wiesenbacher SPD. Wie weit und unterschiedlich das diskutierte Thema gefasst und beleuchtet werden kann zeigen schon die Überschriften: ZUSAMMENwachsen stand auf der Einladung zu den Gesprächen, 'Was Ost und West trennt' titelte die Rhein-Neckar-Zeitung.

Für die Zuhörer war es ohne Zweifel ein hochinteressanter Gedanken- und Meinungsaustausch zwischen Menschen mit sehr unteschiedlichen Lebensläufen, im Osten des jetzt wiedervereinten Deutschlands oder im Westen.

Der Chemnitzer Bernd Voit (im Bild links) erlebte die Wiedervereinigung zunächst mit großer Begeisterung, die aber bald einer Ernüchterung wich über die Komplikationen und Erschwernisse des neuen Lebens in einer weniger staatlich gelenkten Gesellschaft. Er beschrieb dieses Missbehagen mit durchaus drastischen Worten, genoss aber auch sichtlich das erwartbare Schmunzeln der Zuhörer.

Friederike Müller hatte diese Disskussionsrunde initiiert. 'Wir müssen miteinander reden' war ihr Standardsatz, wenn es wieder einmal darum ging, dass sich die Menschen aus Ost und West nicht verstehen oder sich gar misstrauen. Sie stellte sich als Binnen-Migrantin vor. Im Ruhrgebiet aufgewachsen, in nicht immer einfachen Verhältnissen Kinder groß gezogen, in Wiesenbach ihre 'lokal'-politische Heimat gefunden, klinkt sie sich auch mit über 90 Jahren immer gerne und meinungsstark in Diskussionen über die gesellschaftlichen Zustände und Probleme ein.

Detlev Müller, langjähriger Chemnitzer Bundestagsabgeordneter, kommentierte die Wiedervereinigung und die Entwicklungen danach etwas gelassener als Bernd Voit. Aus seiner Sicht wollten die Menschen der DDR unbedingt einen Zusammenschluss mit der in der westlichen Welt verankerten Bundesrepublik. Sie waren allerdings nicht auf die Komplikationen und Schwierigkeiten eines selbstverantworteten Lebens in der freiheitlichen Demokratie mit all ihren Versuchungen und Versprechen vorbereitet. Detlev Müller buchstabierte damit aus, was sich hinter der auch für mich eher leeren Formel 'wir wurden nicht mitgenommen' verbirgt. Der Satz wird ja oft als Ost-Entschuldigung für das fehlende Ost-West-Verständnis benutzt.

Unser Bundestagsabgeordneter Lars Castellucci (im Foto rechts) trug noch Aspekte und Argumente bei, die er bei Gesprächen mit und zwischen Abgeordneten aus den Ost-Ländern im Bundestag erfahren hat. Er moderierte im Weiteren die Gesprächsrunde und lud auch die Zuhörerschaft dazu ein mitzudiskutieren. Die vielen Kommentare und Fragen bestätigten, dass die Lobbacher Gespräche wieder einmal ein hoch interessantes und für viele Menschen wichtiges Thema in ihrem Programm hatten.

Die Rhein-Neckar-Zeitung widmete diesen 29. Lobbacher Gesprächen einen ausführlichen Artikel (siehe 'link' unten zum Nachlesen). 

 

https://www.rnz.de/region/rhein-neckar_artikel,-Lobbach-Was-Ost-und-West-trennt-_arid,2431212.html

© Rhein-Neckar-Zeitung GmbH   https://www.rnz.de

14.09.2026 in Gemeindenachrichten

Krähbuckellauf - mit neuem Streckenrekord

 

Bei bestem Wetter, perfekt für ein Laufevent, trocken, sonnig aber nicht heiß konnten die SPD Ortsvereine Wiesenbach, Mauer und Bammental am Samstag, 12.September den Sechsten Krähbuckellauf durchführen. Das gute Wetter und die dazu passende, allgemein gute Stimmung  wurden dann gekrönt durch eine sensationelle neue Bestzeit für Frauen: 35 Min 37 Sek benötigte Natalia Keil für die inzwischen berühmte 8,4 km lange Strecke von der Biddersbachhalle in Wiesenbach zum Bahnhof in Mauer und zurück, jeweils über den Krähbuckel, dem Namensgeber dieses Laufs. Mit diesen 35:37 Min unterbot Natalia die alte Bestzeit von Valèrie Delacroix im letzten Jahr um über eine Minute. Valerie lief einen Wimpernschlag hinter Linnea Fortner als Dritte durchs Ziel.

Mit viel Baifall der Zuschauer bedacht: Die Spitzenläufer, Siegerinnen und Sieger. vorne v.l.: Hannah Siegl, Emma Louise Gieß, Charlotte Schlaefer, Finn Stiller, Luc Schlaefer; hinten v.l.: Marco Herhuth, Markus Gahn, Natalia Keil, Linnea Fortner, Valérie Delacroix.

Bei den Männern gewann Markus Gahn vor Marco Herhuth, beide vielfache, erfahrene Krähbuckel-Läufer - und immer vorne dabei. Markus gewann die ersten beiden Krähbuckelläufe jeweils mit Bestzeit. Bei den Kindern belegte, wie letztes Jahr, Luc Schlaefer den erstan Platz vor Finn Stiller. Charlotte war wieder eine der jüngsten Teilnehmerinnen.

Und dieses Mal war auch unser Bundestagsabgeordneter Lars Castellucci sportlich dabei. Er war schon oft beim Krähbuckellauf und betätigte sich gerne als Starter mit der großen Startklappe. Aber dieses Mal klappte es richtig. Mit der Startnummer 059 machte er sich auf die Piste. Das Foto dokumentiert das. Jürgen Moos massiert seine Waden, während Lars sich mit einem Getränk auf den Rückweg vom Mauermer Bahnhof vorbereitet.

 

Aktuelle Termine

28.10.2026, 18:30 Uhr
30. Lobbacher Gespräche zur Künstlichen Intelligenz

Manfred-Sauer-Stiftung Lobach Neurott 20

Unser Abgeordneter im Landtag

Jan-Peter Röderer MdL

Neues aus dem Land

Daniel Born( „Missmanagement der Wirtschaftsministerin und CDU-Seilschaften kosten das Land Millionen“ : https://www.spd-landtag-bw.de/spd-zum-abschlussbericht-des-untersuchungsausschusses-baden-wuerttemberg-haus/

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Parteivorsitzende soll ein Parteitag im Januar eine neue Bundesspitze der SPD wählen. Die Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg Isabel Cademartori und Robin Mesarosch fordern in einem gemeinsamen Statement eine Trennung von Regierungsamt und Parteivorsitz.

Die Landesvorsitzenden der SPD Isabel Cademartori und Robin Mesarosch zeigen sich schockiert über Medienberichte, dass ein von der Landesregierung versprochenes gebührenfreies Kita-Jahr vor dem Aus stehe. "Wir fordern seit Jahren gebührenfreie Kitas für Baden-Württemberg", so die Doppelspitze.

Laut Presseberichten plant der Volkswagen-Konzernvorstand, die Produktion am Audi-Standort Neckarsulm bis zum Jahr 2034 einzustellen. Einem internen Strategiepapier des VW-Vorstands zufolge steht der Standort neben den Werken in Emden, Zwickau und Hannover auf der Streichliste des Konzerns.

 

Neues aus Berlin

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.