18.10.2026 in Ankündigungen
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18.10.2026 in Gemeindenachrichten
Vorträge und Diskussion in Wiesenbach 8.Okt 2026
Unbekannt? Unwichtig? Ignoriert? Sicher waren viele der etwa 50 Zuhörerinnen und Zuhörer überrascht, wie tief und umfassend rechtsextreme Netzwerke inzwischen ihr oft völkisch-nationales Gedankengut verbreiten und offen als Gegner freiheitlich demokratischer Staaten auftreten. Und Budapest, Hauptstadt Ungarns, war – ist? – das europäische Netzwerk-Zentrum mit weltweiten politischen und finanziellen Verbindungen. Die Kommission gegen Rechts (KggR) der SPD-Rhein-Neckar und der SPD-Ortsverein Wiesenbach luden dazu ein, dieses wichtige Thema näher kennen zu lernen und darüber zu diskutieren.
Als Vortragende konnten Fabiola Ermer und René Repasi (MdEP) gewonnen werden. Georg Weiß führte durch die Veranstaltung. Er stellte zunächst die KggR vor und deren bisherige Arbeit, beispielsweise zum Umgang mit Stammtischparolen und die Organisation öffentlicher Vorträge z.B. zu den ‘Un-Sozialen Medien‘ oder zu ‘Ideologie und Netzwerke der grauen Wölfe‘.
An diesem Abend ging es um die rechtsnationalen Strukturen, die in Ungarn unter Viktor Orbán entstanden. Nach 16 Jahren wurden er und seine illiberale Regierung mit ihrem Anti-EU-Kurs im April 2026 abgewählt. Péter Magyar errang mit der Tisza-Partei die Zwei-Drittel-Mehrheit mit dem Wahlversprechen, Orbáns Systemumbau wieder rückgangig zu machen.
04.10.2026 in Ankündigungen

Die Kommission gegen rechts der SPD Rhein-Neckar und die SPD Wiesenbach laden am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um 19:00 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung in den Ratssaal des Bürgerhauses Wiesenbach ein.
Zu Gast sind Fabiola Ermer und René Repasi MdEP. Gemeinsam wird der Frage nachgegangen, was nach dem Regierungswechsel in Ungarn von den über Jahre gewachsenen rechten Netzwerken und Strukturen bleibt und welche Bedeutung diese für Europa haben.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.
Für die Anreise werden Fahrgemeinschaften organisiert. Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht oder anbieten kann, darf sich gerne melden.
28.09.2026 in Gemeindenachrichten
Am 15.September fanden die 29. Lobbacher Gespräche statt unter maßgeblicher Beteiligung der Wiesenbacher SPD. Wie weit und unterschiedlich das diskutierte Thema gefasst und beleuchtet werden kann zeigen schon die Überschriften: ZUSAMMENwachsen stand auf der Einladung zu den Gesprächen, 'Was Ost und West trennt' titelte die Rhein-Neckar-Zeitung.
Für die Zuhörer war es ohne Zweifel ein hochinteressanter Gedanken- und Meinungsaustausch zwischen Menschen mit sehr unteschiedlichen Lebensläufen, im Osten des jetzt wiedervereinten Deutschlands oder im Westen.

Der Chemnitzer Bernd Voit (im Bild links) erlebte die Wiedervereinigung zunächst mit großer Begeisterung, die aber bald einer Ernüchterung wich über die Komplikationen und Erschwernisse des neuen Lebens in einer weniger staatlich gelenkten Gesellschaft. Er beschrieb dieses Missbehagen mit durchaus drastischen Worten, genoss aber auch sichtlich das erwartbare Schmunzeln der Zuhörer.
Friederike Müller hatte diese Disskussionsrunde initiiert. 'Wir müssen miteinander reden' war ihr Standardsatz, wenn es wieder einmal darum ging, dass sich die Menschen aus Ost und West nicht verstehen oder sich gar misstrauen. Sie stellte sich als Binnen-Migrantin vor. Im Ruhrgebiet aufgewachsen, in nicht immer einfachen Verhältnissen Kinder groß gezogen, in Wiesenbach ihre 'lokal'-politische Heimat gefunden, klinkt sie sich auch mit über 90 Jahren immer gerne und meinungsstark in Diskussionen über die gesellschaftlichen Zustände und Probleme ein.
Detlev Müller, langjähriger Chemnitzer Bundestagsabgeordneter, kommentierte die Wiedervereinigung und die Entwicklungen danach etwas gelassener als Bernd Voit. Aus seiner Sicht wollten die Menschen der DDR unbedingt einen Zusammenschluss mit der in der westlichen Welt verankerten Bundesrepublik. Sie waren allerdings nicht auf die Komplikationen und Schwierigkeiten eines selbstverantworteten Lebens in der freiheitlichen Demokratie mit all ihren Versuchungen und Versprechen vorbereitet. Detlev Müller buchstabierte damit aus, was sich hinter der auch für mich eher leeren Formel 'wir wurden nicht mitgenommen' verbirgt. Der Satz wird ja oft als Ost-Entschuldigung für das fehlende Ost-West-Verständnis benutzt.
Unser Bundestagsabgeordneter Lars Castellucci (im Foto rechts) trug noch Aspekte und Argumente bei, die er bei Gesprächen mit und zwischen Abgeordneten aus den Ost-Ländern im Bundestag erfahren hat. Er moderierte im Weiteren die Gesprächsrunde und lud auch die Zuhörerschaft dazu ein mitzudiskutieren. Die vielen Kommentare und Fragen bestätigten, dass die Lobbacher Gespräche wieder einmal ein hoch interessantes und für viele Menschen wichtiges Thema in ihrem Programm hatten.
Die Rhein-Neckar-Zeitung widmete diesen 29. Lobbacher Gesprächen einen ausführlichen Artikel (siehe 'link' unten zum Nachlesen).

https://www.rnz.de/region/rhein-neckar_artikel,-Lobbach-Was-Ost-und-West-trennt-_arid,2431212.html
© Rhein-Neckar-Zeitung GmbH https://www.rnz.de
14.09.2026 in Gemeindenachrichten
Bei bestem Wetter, perfekt für ein Laufevent, trocken, sonnig aber nicht heiß konnten die SPD Ortsvereine Wiesenbach, Mauer und Bammental am Samstag, 12.September den Sechsten Krähbuckellauf durchführen. Das gute Wetter und die dazu passende, allgemein gute Stimmung wurden dann gekrönt durch eine sensationelle neue Bestzeit für Frauen: 35 Min 37 Sek benötigte Natalia Keil für die inzwischen berühmte 8,4 km lange Strecke von der Biddersbachhalle in Wiesenbach zum Bahnhof in Mauer und zurück, jeweils über den Krähbuckel, dem Namensgeber dieses Laufs. Mit diesen 35:37 Min unterbot Natalia die alte Bestzeit von Valèrie Delacroix im letzten Jahr um über eine Minute. Valerie lief einen Wimpernschlag hinter Linnea Fortner als Dritte durchs Ziel.
Mit viel Baifall der Zuschauer bedacht: Die Spitzenläufer, Siegerinnen und Sieger. vorne v.l.: Hannah Siegl, Emma Louise Gieß, Charlotte Schlaefer, Finn Stiller, Luc Schlaefer; hinten v.l.: Marco Herhuth, Markus Gahn, Natalia Keil, Linnea Fortner, Valérie Delacroix.
Bei den Männern gewann Markus Gahn vor Marco Herhuth, beide vielfache, erfahrene Krähbuckel-Läufer - und immer vorne dabei. Markus gewann die ersten beiden Krähbuckelläufe jeweils mit Bestzeit. Bei den Kindern belegte, wie letztes Jahr, Luc Schlaefer den erstan Platz vor Finn Stiller. Charlotte war wieder eine der jüngsten Teilnehmerinnen.
Und dieses Mal war auch unser Bundestagsabgeordneter Lars Castellucci sportlich dabei. Er war schon oft beim Krähbuckellauf und betätigte sich gerne als Starter mit der großen Startklappe. Aber dieses Mal klappte es richtig. Mit der Startnummer 059 machte er sich auf die Piste. Das Foto dokumentiert das. Jürgen Moos massiert seine Waden, während Lars sich mit einem Getränk auf den Rückweg vom Mauermer Bahnhof vorbereitet.
28.10.2026, 18:30 Uhr
30. Lobbacher Gespräche zur Künstlichen Intelligenz
Manfred-Sauer-Stiftung Lobach Neurott 20
Daniel Born( „Missmanagement der Wirtschaftsministerin und CDU-Seilschaften kosten das Land Millionen“ : https://www.spd-landtag-bw.de/spd-zum-abschlussbericht-des-untersuchungsausschusses-baden-wuerttemberg-haus/