26.09.2020 in Ankündigungen

„Krisenfestes Klassenzimmer“ Andy Stoch bei den Lobbacher Gesprächen

 

Die durch die Corona-Krise verursachte Schließung der Schulen hat gezeigt, dass das baden-württembergische Bildungssystem weder krisenfest noch zukunftssicher ist. Die Pandemie wird zu gravierenden Folgen im Bildungsfortschritt und in der sozialen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen führen. Es geht um nichts weniger als ihren Anspruch auf Bildung.

Aus der Krise lernen für die Zukunft der Bildung – das muss Anspruch baden-württembergischer Bildungspolitik sein. Schule muss auch in Krisenzeiten stattfinden. Denn Schule ist Aufgabe des Staates, nicht der Eltern.

10.08.2020 in Ankündigungen

Auf einen Kaffe mit Lars

 

07.07.2020 in Ankündigungen

Online-Diskussion „Deutschland und Covid-19“ im Rahmen der „Lobbacher Gespräche“

 

Da eine Veranstaltung vor Ort noch nicht möglich ist, möchten wir dieses Mal  zu einer Online-Diskussion mit Prof. Karl Lauterbach und Prof. Dr. Lars Castellucci einladen.
Wie die Corona-Pandemie unser Verhalten beeinträchtigt und unser Leben langfristig verändert, das diskutieren der Epidemiologe Prof. Dr. Karl Lauterbach und Lars Castellucci, Professor für Nachhaltiges Management, am 9. Juli um 19 Uhr im Rahmen der „Lobbacher Gespräche“. Lauterbach und Castellucci haben sich als Abgeordnete der SPD-Bundestagsfraktion auch mit den Corona-Maßnahmen und dem Konjunkturpaket der Bundesregierung befasst. Aufgrund der Virusaktivität findet diese Veranstaltung diesmal als Online-Diskussion statt. Fragen zum Thema können schon vorab und während der Online-Veranstaltung gestellt werden. Weitere Informationen auf www.lobbachergespraeche.de Dort findet sich auch die Anleitung zur Einwahl in die Online-Diskussion über den Link  https://us04web.zoom.us/j/76941850309

10.09.2019 in Ankündigungen

Klimaschutz ist Lebensschutz

 

Eine weitere Diskussionsveranstaltung aus der Reihe der Lobbacher Gespräche mit den Umweltwissenschaftler Prof. Wolfgang Werner und dem Geologen Dr. Sebastian Lüning

Zum Thema der Klimaveränderungen hatten wir bereits zu unseren 4. Lobbacher Gesprächen im vergangenen Jahr mit sehr großem Publikumsinteresse am 01. + 02.10.18 mit der thematischen Ankündigung „Unser Klima - Noch zu retten?“ Dr. Paul Becker vom Deutschen Wetterdienst Offenbach (Die Geschichte der Wetteraufzeichnung) und Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Wir sind dran - Der Club of Rome meldet sich zu Wort) erfolgreich in die Manfred-Sauer-Stiftung nach Lobbach eingeladen. Daran anknüpfend laden wir Sie heute zu unserer kommenden Veranstaltung am 18. September um 18:30 Uhr in die Manfred-Sauer-Stiftung nach Lobbach ein!

Seit Beginn der Industrialisierung beeinflusst der Mensch massiv die Zusammensetzung der Atmosphäre. In den letzten Jahren stellten Wissenschaftler eine analog zur industriellen Entwicklung verlaufende Beschleunigung der Zunahme der CO2-Konzentration fest. CO2, das u.a. bei der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas entsteht, zählt wie z. B. Methan und Lachgas zu den Treibhausgasen, die bei zunehmender Konzentration in der Erdatmosphäre direkte Ursache der globalen Erwärmung sind. Der mittlere Temperaturanstieg in den vergangenen 100 Jahren, die Zunahme von Wetterextremen mit der Folge schwerwiegender Auswirkungen auf ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Systeme sind schon jetzt Realität. Nicht nur mit steigenden globalen Durchschnittstemperaturen ist zu rechnen, sondern auch beim Verlauf klimatisch wirksamer Meeres-und Luftströmungen sowie der Intensität und Verteilung der Niederschläge werden Veränderungen prognostiziert. Klimamodelle lassen regional vermehrt Hitzewellen und Trockenperioden, aber auch Stürme und Starkregenereignisse erwarten.

Die internationale Staatengemeinschaft hat sich darauf verständigt, zur vorbeugenden Abwehr unkalkulierbarer Risiken die globale Erwärmung auf 2 °C zu begrenzen. Mit dem zum erheblichen Teil vom Menschen verursachten Klimawandel ändern sich auch die Lebensbedingungen des Einzelnen vor Ort. Auch in Deutschland, das eingebettet in die gemäßigte Klimazone Mitteleuropas im Übergangsbereich zwischen nordwestlich maritimem und südöstlich kontinentalem Wettereinfluss liegt, hat sich die Jahresmitteltemperatur im vergangenen Jahrhundert um nahezu 1°C erhöht. Dabei zeigen diese, wie auch die modellierte zukünftige Entwicklung bei der Temperatur und der Verteilung der Niederschläge große regionale und saisonale Unterschiede.

Bereits vor dem Klimagipfel in Durban hat sich die SPD sehr intensiv mit diesen globalen Herausforderungen auseinandergesetzt (vergl. Bericht im SPD-Blatt vorwärts • Marian Bichler • vom 09. November 2011“). Einer der wichtigsten Streitpunkte beim Klimawandel ist das Thema Gerechtigkeit. Schwellenländer fordern ihr Recht auf nachholendes wirtschaftliches Wachstum ein. Sie verlangen zurecht mehr Anstrengungen von den Industrieländern, deren Wohlstand auf dem CO2-Ausstoß in der Vergangenheit aufbaut. Diese betonen dagegen die Notwendigkeit von verbindlichen Emissionsminderungen für alle großen Emittenten.

"Was heißt Gerechtigkeit in einem Feld, das von historischer Ungerechtigkeit, wirtschaftlicher Ungleichheit und der gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft geprägt ist?"

02.07.2019 in Ankündigungen

Wie soll der Sozialstaat der Zukunft aussehen?

 

Diskussionsveranstaltung am 8. Juli in der Gemeindebibliothek Sandhausen
Der Sozialstaat soll das Leben leichter machen und sich wirksam kümmern, wo er gebraucht wird. Er muss für Schutz und Chancen sorgen - gerade heute, wo sich die Arbeitswelt stark verändert. Wie soll der Sozialstaat der Zukunft aussehen? Wie können Arbeitnehmerrechte und Sozialleistungen verbessert werden? Und braucht es ein Recht auf Arbeit?
Diese und weitere Fragen diskutiert der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci am Montag, den 8. Juli, ab 18.00 Uhr gemeinsam mit Dagmar Schmidt (Stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion), Sonja Huth (Vorsitzende Wieslocher Tafel) und Kosta Kasimatis (Vorsitzender AWO Sandhausen) in der Gemeindebibliothek (Albert-Schweitzer-Str. 5, Eingang Büchertstraße) in Sandhausen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren, zur Bildung von Fahrgemeinschaften melden Sie sich bitte unter Tel: 06223-46060 an!

 

Neues aus Berlin

04.11.2020 23:47
Das Wichtigste zu Corona.
Bund und Länder haben neue Beschlüsse gefasst, um die drastisch steigenden Corona-Infektionszahlen in den Griff bekommen. Gemeinsam. Schnell und entschlossen. Wir informieren über die wichtigsten Tipps, Hilfen und Informationen, wie wir Corona bekämpfen und dabei die Gesellschaft zusammenhalten.

Trotz des Teil-Shutdowns im November ist die Arbeitslosenzahl zurückgegangen. "Kurzarbeit rettet millionenfach Arbeitsplätze", kommentiert Arbeitsminister Hubertus Heil die aktuellen Arbeitsmarktzahlen.

Seit einem Jahr führen Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans als Doppelspitze die SPD. In einem gemeinsamen Interview zum Jubiläum ziehen sie eine Zwischenbilanz, blicken auf Landtags- wie Bundestagswahl - und sprechen über ihr Verhältnis zu Angela Merkel.

Unser Abgeordneter im Bundestag

für uns im Bundestag

Wie wiederholt in der lokalen Presse zu lesen war, fehlen im neuen Winterfahrplan der Deutschen Bahn drei wichtige Zugverbindungen, die Stuttgart, den Rhein-Neckar-Kreis und das Rhein-Main-Gebiet verbinden. Am Wochenende sprachen sich die Abgeordneten und Kandidierenden für Bundestag und Landtag der SPD im Rhein-Neckar-Kreis gegen die Reduzierung der Verbindungen aus. An der Videokonferenz und dem anschließenden Vor-Ort-Termin am Bahnhof Wiesloch-Walldorf nahmen neben den Abgeordneten Lars Castellucci und Daniel Born auch die

27.11.2020 12:47
Berliner Zeilen 15/20.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, ich habe mehrere tausend E-Mails, Briefe und Anrufe zum Infektionsschutzgesetz erhalten, das letzte Woche zur Abstimmung stand. Allen, die wir dem Wahlkreis zuordnen konnten oder die mich persönlich angesprochen haben, ging ein Antwortschreiben zu. Alles, was aus dem Wahlkreis kam, habe ich auch selbst gelesen, zum Teil auch individuell beantwortet. Aber natürlich mussten wir das in Teilen standardisieren, sonst hätte die Beantwortung

Ich habe sehr viele Mails zum Dritten Bevölkerungsschutzgesetz bekommen. Hier meine Antwort nochmal für alle transparent: Sehr geehrte Damen und Herren, ich danke Ihnen recht herzlich für Ihr Schreiben, in dem Sie mir Ihre Bedenken zum 3. Bevölkerungsschutzgesetz mitgeteilt haben. Ich nehme Ihre Sorgen ernst, darum will ich Ihnen im Folgenden gern die Hintergründe und Ziele des Gesetzesvorhabens erläutern. Die derzeitige Lage ist in jeglicher Hinsicht außergewöhnlich: Zur Bekämpfung der

Neues aus dem Land

Andreas Stoch: "Grün-Schwarz bringt die Menschen nicht ans Ziel. Die Menschen wollen keinen ideologischen Kampf zwischen Auto und ÖPNV. Wir kommen nur weiter, wenn wir sinnvolle Anreize setzen und attraktive Angebote machen. Deshalb brauchen wir jetzt das 365 €-Jahresticket."

SPD-Generalsekretär Sascha Binder geht mit dem Chaos im Krisenmanagement der Landesregierung hart ins Gericht: "Kretschmann hat seinen Laden nicht im Griff, Frau Eisenmann macht was sie will.", so Binder. Zuerst konnte sich grün-schwarz nicht einigen, wie es mit den Weihnachtsferien in Baden-Württemberg weitergehen soll. Jetzt, während die Corona-Infektionszahlen vielerorts weiter steigen, hat die Landesregierung immer noch keine Hotspot-Strategie vorgelegt. "Erst das Hick-Hack darum, wann die Weihnachtsferien in Baden-Württemberg beginnen sollen, und dann die Frage, wie gehen wir denn eigentlich mit Hotspots um? Darauf und dafür hat grün-schwarz keine Antwort und keinen Plan", so Binder.

Andreas Stoch: "Das 365 €-Jahresticket für den ÖPNV muss kommen."

Thilo Rentschler: "Nur ein starker finanzieller Anreiz animiert zum Umsteigen."

Baden-Württemberg hat viele Stärken, ein Musterland für Mobilität ist es aber nicht. "Wir wollen einen Neustart für bessere Mobilität", so SPD-Spitzenkandidat und Landes- und Fraktionsvorsitzender Andreas Stoch. Das Bild von vielen Staus, einem extrem unpünktlichen und unzuverlässigen ÖPNV sowie einem schlecht ausgebauten Angebot im ländlichen Raum müsse endlich der Vergangenheit angehören.